Smart Meter, Stromzähler, Energiegemeinschaften

Werden Energiegemeinschaften zum Umweltproblem?

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Wir wissen, was energieeffizient ist. Wir wissen, wie es geht – und trotzdem wird manchmal falsch entschieden. So zum Beispiel bei den Energiegemeinschaften. Doch wie komme ich auf die Tatsache das es falsch ist? Ein E-Auto ist doch besser als ein Benziner oder Diesel PKW. Ja, von der Seite betrachtet schon. Aber ein E-Auto ist noch immer schlechter als ein Bus. Ein Bus schlechter als eine Straßenbahn und eine Straßenbahn schlechter als ein Zug. Je größer und desto mehr Menschen davor profitieren können, umso besser. Zusammenlegen heißt oftmals Kosten einsparen, Kosten senken und auch Lernkurveneffekte und Potential nutzen.

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Energiegemeinschaften sind genau das, was wir nicht brauchen. Klar, es wir Strom aus Gas- oder Kohlekraftwerken eingespart, aber dafür wieder in E-Auto gesteckt. Zudem benötigt es einzelne Technik, Steuerungsmodelle usw. Anstelle von einer Elektronikeinheit eines großen Kraftwerkes, benötigt es nun tausende von kleinen Elektroniken jedes Einzelnen. Die Elektronik wird auch nicht CO2 effizient hergestellt. Energiegemeinschaften machen also nur ein Ziel: Sie verkomplizieren. Und immer, wenn es um verkomplizieren geht, profitiert ein Sektor: Die Wirtschaft – und da speziell die Dienstleiter. Installateure, Techniker, Monteure, usw.

Doch woher kennen wir dies. Bereits vor Jahren hat die EU uns eingeredet, das Glühlampen schlecht sind. Sind sie auch – definitiv. Die Stromausbeute ist miserabel, für die Psyche sind sie aber weiterhin das beste Mittel. Aus diesem Grund kamen Energiesparlampen, welche oftmals giftige Inhaltsstoffe hatten – jene von den Fiebermessern. Man merke: In Fiebermesser ist es Gift – deshalb Austausch zu einem elektrischen, für Energiesparlampen aber sehr gut. Also hat man etwas Strom gespart und ein gesundheitliches Risiko nicht beseitigt, sondern sogar noch maximiert. Vom Fiebermessen ein paar Mal im Jahr hin zum täglichen Gebrauch. Aber natürlich hat sich auch dies nicht durchgesetzt.

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LED-Lampen

Durchgesetzt haben sich nämlich LED-Lampen. Aber nicht jene, welche wie Glühbirnen einfach zum Austauschen sind. Nein. Durchgesetzt haben sich Lampen, welche fix verdrahtet sind. Dies bedeutet, der Elektroschrott und Müll steigen jedes Jahr. Gut, wir verbrauchen nun weniger Strom, produzieren aber jedes Jahr 1 Kilo mehr Elektroschrott, wobei dieses Kilo zu trennen sowie der Neukauf der Lampe und die Produktion einer neuen Lampe mehr Energie kostet, als es die Glühbirne je hätte. Zudem mach LED depressiv und kann eine Makuladegeneration hervorrufen.

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Energiegemeinschaften werden nichts anderes sein als etwas, was keiner braucht. Was in der Zuckertüte verkauft wird, alles verkompliziert, nicht funktionieren wird und am Ende mehr schädliche Wirkung verursachen wird als gedacht. Das vor allem große Konzerne, welche die Technik dafür verkaufen ihre Hände im Spiel haben und massiv Werbung schalten, unterstreicht diese Tatsache.

Energiegemeinschaften, Teilnehmer und Inseln

Sofern sie trotzdem die Energiegemeinschaften befürworten, sollten die Teilnehmer zu unterschiedlichen Zeiten den Spitzenverbrauch haben. Bitte schalten sie also keine stromintensiven Geräte ein, wenn der Nachbar dies gerade tut. Notwendig für das Funktionieren sind natürl ich ein hochkomplexes System aus Sensoren (Ausfallsquoten relativ hoch), ausgeklügelte Software (meist mit Bugs und grandiosen Updates), smarte Netztechnik (muss erst erfunden werden) und ein intelligentes Stromnetz (ist bereits für das nächste Jahrtausend bestellt).

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Überlegung zum Schluss: Energiegemeinschaften funktionieren im Kleinen nicht. Für eine Stadtteil allerdings sind jene eventuell die ideale Ergänzung und eine Insellösung. Da aber ein Stadtteil meist die gleiche Größe wie eine Gemeinde hat, könnten hier eher auf Gemeindeebene Insellösungen erfolgen und so größere Kraftwerke entstehen. Dadurch würden alle Gemeindebürger und Gemeindebürgerinnen beteiligt werden, und der Kraftwerkskomplex wird nur einmal benötigt. Dies wird meist auch bei Kläranlagen und Wasserversorger so gemacht, dass nicht jeder Gemeinschaft ihre eigene betrieben muss – ansonsten sollte mit der Energiegemeinschaft auch gleich ein Klärverband mitgegründet werden. Die Lagerung der Fäkalien kann anstelle der Sonnenenergie am Dach kostengünstig im Keller erfolgen.

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