Elektromobilität

Elektromobilität und die Navigation sowie Steigung

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Elektromobilität liegt derzeit voll im Trend. Nicht nur Carsharing Anbieter und Firmen, sondern auch Privatpersonen greifen immer mehr zum E Auto. Dabei werden verschiedene Formen Unterschieden: Plug In Hybrid, Voll Hybrid, Elektroauto. Doch darauf kommt es nicht an – gemeinsam ist ein Akku und ein (teilweise) (umweltfreundlicher) Betrieb mit Strom – sogenannter elektrischen Energie. Der CO2 Ausstoß ist damit – zumindest in der Theorie – geringer. Doch worauf kommt es bei der Elektromobilität an? Wo liegen ihre derzeitigen Grenzen? Wo gibt es Entwicklungen? Welche Einschnitte müssen Fahrzeugbesitzter von E-Autos in Kauf nehmen? Wie muss sich unser Leben dadurch anpassen und verändern? Welche Features müssen Firmen einführen, um auch den Entwicklungen von Elektroautos gerecht zu werden (E-Tankstellen, kostenfreie E-Parkplätze, Navigation, etc.). Dies und vieles weiteres möchte ich in diesem Artikel festhalten.

Neue Navigationslösungen durch Elektromobilität

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Soll für Elektroautos eine eigene Navigationslösung entwickelt werden? Die Antwort liegt auf der Hand: Elektrofahrzeuge sind anders als herkömmliche Fahrzeuge. Ein Tankstopp für neue Energie dauert (derzeit) in der Regel länger als bei herkömmlichen Autos. Natürlich tut etwas Bewegung und Einspannung gut – andererseits will man nicht alle 3 Stunden auf einem Parkplatz stehen und das Auto vollladen. Vor allem nachts auf Autobahnraststationen in der Einöde kann es hier einem schon recht mulmig werden.

Aus diesem Grund, sollte möglichst wenig Energie während des Betriebes eines Elektrofahrzeuges verwendet werden. Dies bedeutet langsameres Beschleunigen, langsameres Tempo sowie flache oder abfallende Strecken. Deshalb empfiehlt es sich gerade mit einem E-Auto eine flachere weniger steile Strecke zu befahren. Starke Steigungen verbrauchen derzeit noch zu viel Energie, sodass hier eine einfache Rechnung gemacht werden muss: Entweder 10 Kilometer eine steile Strecke oder 50 Kilometer eine flache Strecke. Dies kann natürlich kein Autofahrer im Kopf, sodass Navigationsgeräte dies übernehmen müssen.

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Doch auch hier zeigt sich das Problem: 50 Kilometer mehr Distanz benötigen mehr Zeit. Die Fahrtdauer erhöht sich damit. Aber auch mit der kurzen steilen Distanz und einem 20 Minuten Tankstopp für Elektrizität würde sich die Fahrtdauer erhöhen. Aus diesem Grund sind E-Autos auf lange Distanzen weder mit Flugzeug, Bahn oder Co. vergleichbar. Hier wird bis zur Entwicklung besserer Autos auf Benzin oder Dieselfahrzeuge zurückgegriffen werden.

Weiters müsste das Navigationsgeräte neben den (freien verfügbaren) Tankstellen (zum Zeitpunkt der Ankunft) auch über den aktuellen Akkustand und die Geschwindigkeit Bescheid wissen. Auch Baustellen oder Staus dürften im E-Auto problematisch werden. Im Prinzip benötigen also Elektroautos für Fernstrecken eine richtige In-Time Lösung mit den aktuellen Parametern. Ob wir an diesem Punkt bereits so vernetzt sind, mag zu bezweifeln sein. Ein E-Auto auf kurzen Distanzen und in der Stadt ist perfekt, allerdings wird es bei weiten Strecken sofort zum Hindernis. Ob es dieses Hindernis wert ist plus die eventuell geringen Einsparungen sei dahingestellt.

Schnell oder kurz – das ist die Frage

Eigentlich bietet jedes Navigationssystem zwei Alternativen zur Auswahl: Entweder die schnellste Route, welche meist über gebührenpflichtige Autobahnen und Schnellstrassen führt, oder die kürzeste Route, meist über Bundes- und Landesstraßen. Bei der kürzesten Route werden allerdings keine kleinen Straßen berücksichtigt, wodurch es sich somit lediglich um eine Alternative Wegführung zur schnellsten Route mit einem kürzeren Weg handelt. Für diese gesamten Berechnungen benötigt es lediglich die Straßenlänge sowie die Geschwindigkeit zwischen zwei Punkten. Doch reicht uns dies zukünftig?

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Elektromobilität steigt oder die Berücksichtigung der Steigung

Der Trend zu E-Autos ist derzeit unumkehrbar: Elektroautos liegen im Trend. Eine Alternative mit Wasserstoff oder andere Möglichkeiten fehlen. Ohne Alternative, liegt alles im Trend. Aber es gibt einen gravierenden Nachteil: Autos verbrauchen je nach Steigung unterschiedlich viel Energie. Dies erfordert also eine eigene Route. Eine Route, welche für den E-Motor am sparsamsten ist. Diese könnte zwar auch bei herkömmlichen Fahrzeugen eine Rolle spielen, allerdings sind durch niedrige Krafstoffkosten, verlängerter Wegstrecken, kurzen Tankzeiten und einem gut ausgebauten Tanknetzen diese nicht von Bedeutung. Bei Elektroautos sieht dies anders aus, wodurch sich auch zeitlich Probleme ergeben könnten. So könnte zum Beispiel eine Strecke von Graz nach Wien am schnellsten über Ungarn erfolgen. Bestimmt tritt nun Verwunderung auf weshalb nicht die Schnellstraße oder Autobahn benützt wird.

Individualität planbar machen

Ein merkwürdiges Phänomen hat sich die Menschheit angewöhnt und zwar individuelle Sachen planen. Dies erscheint nicht nur komplex sondern fällt auch noch unter das Stichwort paradox. Vor allem durch Elektromobilität ist die Planbarkeit entweder noch mehr gefordert oder zu Nichte gemacht. Viel eher ist aber, dass es im voraus gebucht werden muss. Je länger davor, umso günstiger, sodass de facto schon zu Geburt die Zeiten des Tankens bestimmt werden. Dadurch ist das Leben optimal durchgeplant und aus unserer Individualität wurde nichts als ein starrer Plan. Keine eigene Entscheidung zum wann und wo, sondern ein Plan, der sich durchzieht.

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Die “steigungsfreiste” Strecke

Wichtig ist, dass E-Autos zukünftig eine steigungsfreie Strecke benötigen, um eine möglichst große Reichweite zu erhalten. Dies könnte zum Beispiel über Tunnel oder Begradigung der Landschaft erfolgen. Beides ist allerdings sehr teuer und steht wirtschaftlich in keinster Weise für ein Elektroauto. Trotzdem werden Navigationsgeräte zukünftig auch die Steigung berücksichtigen müssen – viel Schlimmer wird es allerdings, sobald Ausweichrouten über steilere Strecken ohne E-Tankstellen genommen werden müssen. Wie Elektroautos somit die Zukunft schaffen ist mehr als ungewiss.

Schnell oder kurz – das ist die Frage

Eigentlich bietet jedes Navigationssystem zwei Alternativen zur Auswahl: Entweder die schnellste Route, welche meist über gebührenpflichtige Autobahnen und Schnellstrassen führt, oder die kürzeste Route, meist über Bundes- und Landesstraßen. Bei der kürzesten Route werden allerdings keine kleinen Straßen berücksichtigt, wodurch es sich somit lediglich um eine Alternative Wegführung zur schnellsten Route mit einem kürzeren Weg handelt. Für diese gesamten Berechnungen benötigt es lediglich die Straßenlänge sowie die Geschwindigkeit zwischen zwei Punkten. Doch reicht uns dies zukünftig?

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