Die Sommerferien 2026 stehen vor der Tür – und damit beginnt auf Österreichs Autobahnen wieder die verkehrsreichste Zeit des Jahres. Familien brechen in Richtung Italien, Kroatien oder Slowenien auf, Reisende aus Deutschland und Nordeuropa durchqueren Österreich auf dem Weg an die Adria und gleichzeitig zieht es viele Menschen zu den Seen, Bergen und Ausflugszielen im eigenen Land.
Besonders stark dürfte der Verkehr an den ersten beiden Juliwochenenden werden. Der Grund dafür ist der gestaffelte Ferienbeginn in Österreich. Während Wien, Niederösterreich und das Burgenland bereits am 4. Juli 2026 in die Sommerferien starten, folgen die übrigen sechs Bundesländer eine Woche später. Gleichzeitig beginnen in mehreren deutschen Bundesländern die Ferien.
Wer seine Fahrt nicht sorgfältig plant, muss auf der A2, A9, A10, A11, A12 oder A13 mit erheblichen Zeitverlusten rechnen. An klassischen Nadelöhren wie dem Tauerntunnel, dem Katschbergtunnel, dem Karawankentunnel, der Luegbrücke oder dem Grenzraum Spielfeld können schon kleinere Unfälle oder Pannen lange Rückstaus verursachen.
Dieser Überblick zeigt die Ferientermine für ganz Österreich, die voraussichtlich kritischsten Reisetage, die wichtigsten Staustrecken und jene Abfahrtszeiten, mit denen sich der größte Reiseverkehr häufig umgehen lässt.
Stand der Prognose: 28. Juni 2026
Sommerferien Österreich 2026: Das Wichtigste in Kürze

Die Sommerferien beginnen in Österreich in zwei Etappen:
| Bundesländer | Beginn der Sommerferien | Ende der Sommerferien |
|---|---|---|
| Wien, Niederösterreich, Burgenland | 4. Juli 2026 | 6. September 2026 |
| Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg | 11. Juli 2026 | 13. September 2026 |
Die stärksten Reisewellen sind voraussichtlich an folgenden Tagen zu erwarten:
- Freitag, 3. Juli 2026
- Samstag, 4. Juli 2026
- Freitag, 10. Juli 2026
- Samstag, 11. Juli 2026
- Sonntag, 12. Juli 2026 in der Gegenrichtung und rund um Ausflugsziele
Besonders staugefährdet sind:
- A2 Südautobahn
- A9 Pyhrnautobahn
- A10 Tauernautobahn
- A11 Karawankenautobahn
- A12 Inntalautobahn
- A13 Brennerautobahn
- B179 Fernpassstraße
- Grenzbereich Spielfeld
- Großraum Salzburg
- Großraum Villach
- Großraum Innsbruck
Die beste Reisezeit liegt meist zwischen Dienstag und Donnerstag. An Samstagen sollte die Fahrt nach Möglichkeit vor 5:30 Uhr beginnen. Eine Abfahrt zwischen 7:00 und 11:00 Uhr ist an starken Reisewochenenden häufig die ungünstigste Variante.
Wann beginnen die Sommerferien 2026 in Österreich?
Der Ferienbeginn ist in Österreich traditionell auf zwei Termine verteilt. Dadurch soll verhindert werden, dass alle Familien gleichzeitig in den Urlaub fahren. Vollständig vermeiden lässt sich die Reisewelle dadurch allerdings nicht.
Sommerferien in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland
In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beginnen die Sommerferien am Samstag, dem 4. Juli 2026. Der letzte reguläre Schultag ist damit für die meisten Schülerinnen und Schüler Freitag, der 3. Juli.
Die Ferien enden am Sonntag, dem 6. September 2026.
Die erste deutlich spürbare Reisewelle beginnt erfahrungsgemäß bereits am Freitagmittag. Viele Familien fahren unmittelbar nach der Zeugnisverteilung los. Dadurch treffen Berufsverkehr, Wochenendverkehr und Urlaubsverkehr aufeinander.
Für die A2 Südautobahn, die A4 Ostautobahn und die Zufahrten aus dem Wiener Raum ist am Freitagnachmittag mit einer hohen Verkehrsbelastung zu rechnen.
Sommerferien in der Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg
In den übrigen sechs Bundesländern beginnen die Ferien am Samstag, dem 11. Juli 2026. Sie dauern bis einschließlich Sonntag, den 13. September 2026.
Das zweite Ferienstart-Wochenende dürfte stärker ausfallen als das erste. Dann fahren nicht nur Familien aus den sechs neu gestarteten Bundesländern in den Urlaub. Gleichzeitig sind Wien, Niederösterreich und das Burgenland bereits eine Woche in den Ferien.
Dazu kommt der Transitverkehr aus Deutschland. Am 9. Juli beginnen die Sommerferien in Berlin, Brandenburg und Hamburg. Weitere deutsche Bundesländer befinden sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls bereits in den Ferien.
Damit treffen am Wochenende vom 10. bis 12. Juli mehrere Verkehrsströme aufeinander:
- Reisende aus Ostösterreich
- Reisende aus West- und Südösterreich
- Transitverkehr aus Deutschland
- Urlauber aus Tschechien und anderen Nachbarstaaten
- Tagesausflügler zu Seen und Bergregionen
- erster Rückreiseverkehr von kürzeren Urlauben
Stauprognose Österreich: Die kritischen Tage bis 12. Juli 2026
Die folgende Prognose basiert auf den Ferienterminen, typischen Reisebewegungen und bekannten Engstellen. Unfälle, Pannen, kurzfristige Baustellen, Grenzkontrollen oder Unwetter können die Situation zusätzlich verschärfen.
| Datum | Erwartete Belastung | Besonders kritische Zeiten |
| Montag, 29. Juni | gering bis mittel | 7:00–9:00 und 15:30–18:30 Uhr |
| Dienstag, 30. Juni | gering bis mittel | klassischer Berufsverkehr |
| Mittwoch, 1. Juli | mittel | erste früh gestartete Urlauber |
| Donnerstag, 2. Juli | mittel bis hoch | ab 14:00 Uhr |
| Freitag, 3. Juli | hoch bis sehr hoch | 12:00–20:00 Uhr |
| Samstag, 4. Juli | sehr hoch | 6:00–15:00 Uhr |
| Sonntag, 5. Juli | mittel bis hoch | 14:00–20:00 Uhr |
| Montag, 6. Juli | mittel | Berufsverkehr und Nachzügler |
| Dienstag, 7. Juli | eher gering | gute Reisetag-Alternative |
| Mittwoch, 8. Juli | eher gering | gute Reisetag-Alternative |
| Donnerstag, 9. Juli | mittel bis hoch | ab 14:00 Uhr |
| Freitag, 10. Juli | sehr hoch | 12:00–21:00 Uhr |
| Samstag, 11. Juli | sehr hoch bis extrem | 5:30–16:00 Uhr |
| Sonntag, 12. Juli | hoch | 13:00–20:00 Uhr |
Freitag, 3. Juli 2026: Die erste große Reisewelle
Der Freitag vor dem Ferienbeginn in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gehört zu den ersten kritischen Reisetagen des Sommers.
Ab Mittag dürften immer mehr Familien aus dem Wiener Raum in Richtung Süden und Westen aufbrechen. Besonders belastet wird voraussichtlich die A2 Südautobahn sein. Auf ihr bündeln sich der Verkehr aus Wien und Niederösterreich sowie ein Teil der Reisen nach Kärnten, Italien, Slowenien und Kroatien.
Zwischen 12:00 und 20:00 Uhr muss mit dichtem Verkehr gerechnet werden. Schon ein kleiner Unfall kann in dieser Zeit einen kilometerlangen Rückstau verursachen.
Auch auf der A1 Westautobahn in Richtung Salzburg sowie auf der A4 Richtung Ungarn und Flughafen Wien kann das Verkehrsaufkommen deutlich ansteigen.
Wer am Freitag fahren muss, sollte entweder vor dem morgendlichen Berufsverkehr starten oder erst am späteren Abend aufbrechen. Eine Abfahrt gegen 15:00 oder 16:00 Uhr ist besonders ungünstig.
Samstag, 4. Juli 2026: Ferienbeginn in Ostösterreich
Am Samstag beginnt die erste österreichische Ferienwelle. Auf den Autobahnen Richtung Süden dürfte das Verkehrsaufkommen bereits in den frühen Morgenstunden deutlich steigen.
Die kritischste Phase ist voraussichtlich zwischen 7:00 und 13:00 Uhr. Auf einzelnen Abschnitten kann der starke Verkehr bis in den Nachmittag anhalten.
Wer Richtung Kroatien, Slowenien oder Italien fährt, sollte nicht davon ausgehen, dass eine Abfahrt um 6:00 oder 7:00 Uhr noch früh genug ist. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich bereits zahlreiche Reisende auf der Strecke.
Für längere Fahrten ist eine Abfahrt zwischen 4:00 und 5:30 Uhr meist deutlich günstiger. Noch besser ist eine Verlegung der Reise auf Dienstag oder Mittwoch.
Sonntag, 5. Juli 2026: Ruhiger am Vormittag, voller am Nachmittag
Der Sonntagvormittag kann für die Fahrt in Richtung Süden günstiger sein als der Samstag. Ab dem frühen Nachmittag steigt jedoch der Rückreise- und Ausflugsverkehr.
Besonders betroffen sind dann:
- Zufahrten zu österreichischen Seen
- Straßen aus den Bergregionen
- Autobahnen in Richtung Wien, Graz, Linz und Salzburg
- Grenzübergänge aus Slowenien
- A10 und A11 in Richtung Norden
- A9 im Raum Graz und Spielfeld
Für eine längere Urlaubsfahrt ist der Sonntagmorgen grundsätzlich eine mögliche Alternative. Allerdings sollte die Ankunft am Ziel nicht in die typische Rückreisewelle am Nachmittag fallen.
Freitag, 10. Juli 2026: Zweiter Ferienstart beginnt
Am Freitag, dem 10. Juli, endet die Schule in der Steiermark, in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Damit beginnt die zweite und voraussichtlich stärkere österreichische Ferienreisewelle.
Ab Mittag ist auf beinahe allen wichtigen Nord-Süd-Verbindungen mit steigendem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Besonders betroffen dürften sein:
- A9 von Oberösterreich über Graz Richtung Slowenien
- A10 zwischen Salzburg und Villach
- A11 vor dem Karawankentunnel
- A12 im Raum Kufstein und Innsbruck
- A13 Richtung Brenner
- A2 zwischen Graz, Klagenfurt und Villach
- B179 Fernpassstraße
- Grenzbereich Spielfeld
Zwischen 14:00 und 20:00 Uhr kann sich der Urlaubsverkehr mit dem normalen Freitagsverkehr überlagern. Wer erst nach der Arbeit losfährt, sollte zusätzliche Reserven einplanen.
Samstag, 11. Juli 2026: Voraussichtlich stärkster Reisetag
Der 11. Juli dürfte zu den stärksten Reisetagen des gesamten Monats zählen. Sechs österreichische Bundesländer starten gleichzeitig in die Ferien. Gleichzeitig befinden sich zahlreiche deutsche Bundesländer bereits in den Sommerferien.
Der Verkehr wird sich auf mehreren Routen bündeln. Besonders kritisch sind die Verbindungen Richtung Italien, Slowenien und Kroatien.
Auf der A10 treten ab diesem Tag zusätzlich die saisonalen Abfahrts- und Durchfahrtssperren für den Transitverkehr in Kraft. Reisende können einen Stau deshalb nicht beliebig über das regionale Straßennetz umfahren.
Die stärkste Belastung ist zwischen 6:00 und 15:00 Uhr zu erwarten. An einzelnen Engstellen kann die problematische Phase länger dauern.
Eine Abfahrt nach 7:00 Uhr erhöht das Risiko erheblich, bereits vor Salzburg, Graz, Villach, Innsbruck oder an einem Tunnel in einen längeren Rückstau zu geraten.
Warum Österreich im Sommer besonders stauanfällig ist
Österreich liegt mitten auf mehreren europäischen Nord-Süd-Achsen. Ein großer Teil des Reiseverkehrs nach Italien, Slowenien, Kroatien und Südosteuropa führt durch das Land.
Gleichzeitig lässt sich der Verkehr in den Alpen nicht beliebig auf parallele Straßen verteilen. Tunnel, Brücken, Gebirgspässe und enge Täler begrenzen die Kapazität.
Besonders problematisch sind Strecken, auf denen mehrere Verkehrsströme zusammentreffen. Rund um Salzburg vermischen sich etwa der deutsche Transitverkehr, österreichischer Urlaubsverkehr und regionaler Ausflugsverkehr. Im Raum Villach treffen A2, A10 und A11 aufeinander.
Ein weiterer Faktor sind Navigationssysteme. Sobald ein Stau entsteht, versuchen viele Geräte gleichzeitig, Fahrzeuge über dieselben Nebenstraßen umzuleiten. Das belastet Ortschaften und kann auch dort zu Stillstand führen. Deshalb gibt es in mehreren Regionen zeitlich begrenzte Abfahrts- und Durchfahrtssperren.

Die wichtigsten Staustrecken in Österreich
A1 Westautobahn: Wien – Linz – Salzburg
Die A1 verbindet den Osten Österreichs mit Oberösterreich und Salzburg. Sie ist nicht nur eine bedeutende Ferienroute, sondern auch eine stark belastete Pendler- und Wirtschaftsachse.
Staugefahr besteht vor allem:
- im Großraum Wien
- rund um St. Pölten
- im Bereich Linz
- zwischen dem Mondsee und Salzburg
- vor dem Knoten Salzburg
Am Freitagnachmittag treffen auf der A1 Berufsverkehr, Wochenendverkehr und Urlauber zusammen. Wer aus Wien nach Salzburg oder weiter Richtung Tirol fährt, sollte diese Zeit meiden.
A2 Südautobahn: Wien – Graz – Klagenfurt – Italien
Die A2 ist für Reisende aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland eine der wichtigsten Routen in Richtung Süden.
Über die A2 geht es unter anderem:
- in die Steiermark
- nach Kärnten
- nach Italien
- über weitere Verbindungen nach Slowenien
- zu zahlreichen Seen und Ferienregionen
Besonders hoch ist das Staurisiko:
- bei der Ausfahrt aus Wien
- im Raum Wiener Neustadt
- am Wechsel
- rund um Graz
- im Bereich Pack
- rund um Klagenfurt
- beim Knoten Villach
Am ersten Ferienwochenende dürfte der Verkehr auf der A2 besonders stark ausfallen. Reisende aus Ostösterreich sollten nach Möglichkeit vor 5:30 Uhr starten.
A9 Pyhrnautobahn: Voralpenkreuz – Graz – Spielfeld
Die A9 ist eine zentrale Route für Reisende aus Oberösterreich und Deutschland in Richtung Steiermark, Slowenien und Kroatien.
Kritische Bereiche sind:
- Knoten Voralpenkreuz
- Bosrucktunnel
- Raum Liezen
- Gleinalmtunnel
- Großraum Graz
- Grenzbereich Spielfeld
Der Verkehr auf der A9 kann sich an den Tunnelportalen rasch zurückstauen. Bei Unfällen oder technischen Störungen entstehen häufig lange Verzögerungen, weil geeignete Ausweichrouten fehlen.
Am Wochenende vom 10. bis 12. Juli ist auf der A9 mit besonders starkem Reiseverkehr zu rechnen.
A10 Tauernautobahn: Salzburg – Villach
Die A10 zählt im Sommer zu den bekanntesten Staustrecken Österreichs. Sie ist eine Hauptverbindung von Deutschland und Salzburg in Richtung Kärnten, Italien, Slowenien und Kroatien.
Typische Engstellen sind:
- Knoten Salzburg
- Hallein
- Golling
- Ofenauertunnel
- Hieflertunnel
- Tauerntunnel
- Katschbergtunnel
- Großraum Villach
An starken Reisetagen kann es bereits vor dem Tauerntunnel zu langen Rückstaus kommen. Kommt es in einem Tunnel zu einem Unfall oder einer Panne, kann die Strecke zeitweise vollständig gesperrt werden.
Abfahrtssperren auf der A10 ab 11. Juli 2026
Zwischen dem 11. Juli und dem 13. September 2026 gelten auf der A10 im Bundesland Salzburg saisonale Abfahrtssperren für den Transitverkehr.
Betroffen ist der Bereich zwischen Puch-Urstein und Zederhaus. Durchreisende mit Ziel Italien oder Slowenien müssen grundsätzlich auf der Autobahn bleiben. Die Abfahrt ist nur zulässig, wenn sich das Fahrtziel in Österreich befindet.
Zu den betroffenen Anschlussstellen gehören unter anderem:
- Puch-Urstein
- Hallein
- Kuchl
- Golling-Abtenau
- Werfen
- Pfarrwerfen
- Knoten Pongau
- Lammertal-Hüttau
- Eben im Pongau
- Altenmarkt im Pongau
- Flachau
- Flachauwinkl
- Zederhaus
Auch im Salzburger Zentralraum gelten zusätzliche Durchfahrtssperren. Eine vermeintlich schnellere Route durch Ortschaften kann daher nicht nur ineffektiv, sondern für den reinen Transitverkehr auch unzulässig sein.
Navigationsvorschläge sollten in diesem Abschnitt besonders kritisch geprüft werden.
A11 Karawankenautobahn: Villach – Slowenien
Die A11 führt vom Raum Villach zum Karawankentunnel und weiter nach Slowenien. Sie ist für Reisen nach Ljubljana, Zagreb, Istrien und an die kroatische Küste von großer Bedeutung.
Vor dem Karawankentunnel können sich an starken Reisetagen lange Rückstaus bilden. Die Verkehrsmenge muss durch den Tunnel abgewickelt werden, wodurch die Kapazität begrenzt ist.
Besonders kritisch ist die A11 am Samstagvormittag in Richtung Süden. Am Sonntag und gegen Ende der Ferienwochenenden steigt das Verkehrsaufkommen häufig in Richtung Norden.
Wer über die A11 fährt, sollte vor dem Knoten Villach noch einmal tanken, laden und eine Pause einlegen. Im Rückstau vor dem Tunnel sind spontane Stopps kaum möglich.
A12 Inntalautobahn: Kufstein – Innsbruck
Die A12 nimmt einen großen Teil des Verkehrs aus Deutschland auf. Über Kufstein gelangen Reisende Richtung Innsbruck, Brenner, Vorarlberg und in verschiedene Tiroler Ferienregionen.
Staugefahr besteht besonders:
- bei Kufstein
- rund um Wörgl
- im Bereich Schwaz
- im Großraum Innsbruck
- vor dem Übergang zur A13
Bei starkem Verkehr können Dosierungen und regionale Fahrverbote den Verkehrsfluss zusätzlich beeinflussen.
A13 Brennerautobahn und Luegbrücke
Die Brennerroute gehört zu den wichtigsten Verbindungen zwischen Deutschland, Österreich und Italien. Die Luegbrücke südlich von Innsbruck bleibt auch 2026 ein besonders aufmerksamer Abschnitt.
Im Regelbetrieb ist die Verkehrsführung auf der bestehenden Brücke eingeschränkt. An Tagen mit hohem Verkehrsaufkommen plant die ASFINAG eine zweispurige Führung. Von Juni bis September sollen an beinahe allen Tagen zwei Spuren zur Verfügung stehen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Route automatisch staufrei bleibt. Die Verkehrsmenge ist im Sommer enorm. Kontrollen, Fahrstreifenwechsel, Unfälle und der weitere Straßenverlauf können weiterhin zu Verzögerungen führen.
Reisende sollten vor der Fahrt den aktuellen Fahrkalender und die Verkehrslage prüfen.
B179 Fernpassstraße
Die Fernpassroute ist eine beliebte Verbindung aus dem süddeutschen Raum nach Tirol und weiter Richtung Italien.
Da die B179 keine durchgehend ausgebaute Autobahn ist, reagiert sie empfindlich auf hohes Verkehrsaufkommen. Schon eine Panne, ein Unfall oder stockender Verkehr an einer Kreuzung kann lange Rückstaus verursachen.
Besonders belastet sind:
- Grenztunnel Füssen
- Bereich Reutte
- Fernpass
- Nassereith
- Anschluss Richtung Imst
Eine spontane Umfahrung über kleine Nebenstraßen ist häufig nicht sinnvoll und kann durch regionale Fahrverbote eingeschränkt sein.
A4 Ostautobahn: Wien – Flughafen – Ungarn
Die A4 ist keine klassische Route an die obere Adria, spielt am ersten Ferienwochenende dennoch eine wichtige Rolle.
Viele Reisende fahren zum Flughafen Wien, nach Ungarn oder weiter Richtung Südosteuropa. Zusätzlich bleibt die Strecke stark durch Pendler und internationalen Verkehr belastet.
Kritisch sind vor allem:
- Knoten Prater
- Flughafenbereich
- Fischamend
- Bruck an der Leitha
- Grenzregion Nickelsdorf
Am Freitagnachmittag ist eine Kombination aus Berufs-, Flughafen- und Ferienverkehr zu erwarten.
Stauprognose für Fahrten nach Kroatien
Kroatien gehört zu den beliebtesten Sommerzielen österreichischer Urlauber. Besonders stark ist der Verkehr in Richtung Zagreb, Istrien, Kvarner Bucht und Dalmatien.
Für Reisende aus Wien führt eine häufig genutzte Route über die A2 nach Graz und anschließend über die A9 nach Spielfeld. Von dort geht es über Maribor weiter Richtung Zagreb oder Ljubljana.
Aus Salzburg und Teilen Oberösterreichs führen viele Routen über die A10 nach Villach und anschließend über die A11 und den Karawankentunnel.
Kritische Abschnitte auf dem Weg nach Kroatien sind:
- A2 südlich von Wien
- A9 bei Bosruck- und Gleinalmtunnel
- Grenzraum Spielfeld
- A10 zwischen Salzburg und Villach
- A11 vor dem Karawankentunnel
- Autobahnraum Ljubljana
- Ring um Zagreb
- Zufahrten zu den kroatischen Küstenautobahnen
- Mautstationen und stark frequentierte Rastplätze
Für Kroatienreisen sollte die Abfahrt am Samstag spätestens gegen 4:00 oder 5:00 Uhr erfolgen. Noch günstiger ist eine Anreise am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag.
Wer erst am Samstag gegen 8:00 Uhr startet, fährt häufig genau in die stärkste Reisewelle.
Stauprognose für Fahrten nach Italien
Die passende Route nach Italien hängt stark vom Ausgangspunkt und vom Reiseziel ab.
Aus Wien, Graz und Kärnten führt der Weg nach Friaul, Venetien oder an die nördliche Adriaküste häufig über die A2 und anschließend über Tarvis.
Aus Salzburg und Deutschland wird meist die A10 Richtung Villach genutzt. Für Südtirol, den Gardasee, Verona und weitere Ziele in Norditalien ist die Brennerroute über A12 und A13 von großer Bedeutung.
Kritische Punkte sind:
- A2 zwischen Graz und Villach
- Knoten Villach
- A10 Tauerntunnel und Katschbergtunnel
- A12 bei Kufstein und Innsbruck
- A13 im Bereich Luegbrücke
- Brenner
- italienische A22 südlich des Brenners
- Zufahrten zu Adriaorten an Samstagen
Eine frühe Abfahrt reduziert das Risiko, kann Staus aber nicht vollständig verhindern. Gerade auf der Brennerroute fahren auch viele Urlauber über Nacht. Dadurch kann das Verkehrsaufkommen bereits sehr früh steigen.

Stauprognose für Fahrten nach Slowenien
Slowenien ist sowohl Urlaubsziel als auch wichtiges Transitland nach Kroatien.
Die beiden bedeutendsten Routen aus Österreich führen:
- über die A9 und Spielfeld nach Maribor
- über die A11 und den Karawankentunnel nach Ljubljana
Für Reisende aus Graz ist Spielfeld meist die naheliegende Route. Aus Kärnten und Salzburg wird häufig der Karawankentunnel genutzt.
Bei starkem Verkehr können sich Rückstaus vor Tunneln, Autobahnknoten und Raststationen bilden. Auch der Raum Ljubljana ist an Ferienwochenenden stark belastet.
Vor der Einreise sollte geprüft werden, ob die erforderliche slowenische Vignette korrekt erworben und dem richtigen Kennzeichen zugeordnet wurde.
Wann ist die beste Abfahrtszeit für den Sommerurlaub?
Die beste Abfahrtszeit hängt von Reisetag, Strecke und Entfernung ab. Eine allgemein perfekte Uhrzeit gibt es nicht.
Dennoch lassen sich klare Muster erkennen.
Beste Tage für die Fahrt
Am günstigsten sind meist:
- Dienstag
- Mittwoch
- Donnerstagvormittag
An diesen Tagen ist der klassische Wochenendwechsel in vielen Ferienunterkünften vorbei. Gleichzeitig sind weniger Kurzurlauber unterwegs.
Der Montag kann ebenfalls günstiger sein, allerdings muss rund um größere Städte mit Berufsverkehr gerechnet werden.
Beste Uhrzeit am Samstag
Wer zwingend am Samstag fahren muss, sollte sehr früh starten.
Empfehlenswert ist:
- kurze Strecke: vor 6:00 Uhr
- lange Strecke Richtung Süden: zwischen 3:30 und 5:00 Uhr
- alternativ: erst am späten Nachmittag oder Abend
Eine Abfahrt um 7:00 oder 8:00 Uhr klingt früh, ist an starken Ferienwochenenden aber oft bereits zu spät.
Beste Uhrzeit am Freitag
Am Freitag sollte die Fahrt entweder vor dem morgendlichen Berufsverkehr beginnen oder auf den späten Abend verschoben werden.
Ungünstig ist vor allem die Zeit zwischen 13:00 und 19:00 Uhr. Dann treffen Pendler, Wochenendurlauber und Ferienreisende aufeinander.
Beste Uhrzeit am Sonntag
Am Sonntag ist der Vormittag meist günstiger als der Nachmittag. Ab etwa 14:00 Uhr steigt der Rückreiseverkehr.
Wer am Sonntag Richtung Süden fährt, sollte möglichst früh starten. Für die Heimreise Richtung Wien, Graz, Linz, Salzburg oder Deutschland ist der Abend oft weniger belastet als der späte Nachmittag.
Die schlechtesten Abfahrtszeiten
Besonders ungünstig sind:
- Freitag zwischen 14:00 und 19:00 Uhr
- Samstag zwischen 7:00 und 12:00 Uhr
- Sonntag zwischen 15:00 und 19:00 Uhr in Rückreiserichtung
- Beginn eines langen Wochenendes
- gleichzeitiger Ferienbeginn mehrerer Regionen
- Zeiten unmittelbar nach einem schweren Unfall oder einer Tunnelsperre
Eine Fahrt um nur eine oder zwei Stunden zu verschieben, reicht häufig nicht aus. Wer Stau wirklich vermeiden möchte, sollte den Reisetag ändern oder deutlich früher starten.
Lohnt sich die Fahrt in der Nacht?
Nachtfahrten können den stärksten Tagesverkehr umgehen. Sie bringen jedoch andere Risiken mit sich.
Vorteile:
- weniger Tages- und Ausflugsverkehr
- niedrigere Temperaturen
- oft kürzere Wartezeiten
- Kinder schlafen möglicherweise einen Teil der Fahrt
Nachteile:
- erhöhte Müdigkeit
- eingeschränkte Konzentration
- Wildwechsel auf Nebenstraßen
- weniger geöffnete Raststätten
- Baustellenarbeiten finden teilweise nachts statt
- auch nachts kann vor Tunneln starker Verkehr auftreten
Eine Nachtfahrt ist nur sinnvoll, wenn die fahrende Person ausreichend ausgeschlafen ist. Wer bereits einen vollen Arbeitstag hinter sich hat, sollte nicht direkt anschließend mehrere hundert Kilometer fahren.
Stau umfahren: Wann Alternativrouten sinnvoll sind
Nicht jede Umfahrung spart Zeit. Navigationssysteme berechnen häufig nur einen theoretischen Zeitvorteil. Sobald viele Fahrzeuge dieselbe Alternative wählen, verschwindet dieser Vorteil.
Eine Umfahrung ist eher sinnvoll, wenn:
- die Hauptstrecke vollständig gesperrt ist
- die Verzögerung mehrere Stunden beträgt
- eine großräumige Alternative verfügbar ist
- die Alternativroute nicht durch lokale Fahrverbote eingeschränkt ist
- ausreichend Treibstoff oder Akkuladung vorhanden ist
Eine Umfahrung ist eher nicht sinnvoll, wenn:
- nur stockender Verkehr besteht
- der Zeitgewinn weniger als 20 Minuten beträgt
- enge Gebirgsstraßen genutzt werden müssten
- Wohngebiete und Ortsdurchfahrten betroffen sind
- das Fahrzeug einen Wohnwagen zieht
- saisonale Abfahrtssperren gelten
Besonders auf der A10 und in Tirol sollten Reisende nicht blind jeder vorgeschlagenen Abfahrt folgen.
Mit Kindern im Sommerstau
Lange Autofahrten sind für Kinder anstrengend. Hitze und Stillstand verschärfen die Belastung.
Ins Fahrzeug gehören:
- ausreichend Wasser
- kleine, nicht leicht verderbliche Snacks
- Sonnenschutz für die Seitenscheiben
- Wechselkleidung
- Feuchttücher
- Müllbeutel
- Medikamente
- Beschäftigung für längere Wartezeiten
- Powerbank und Ladekabel
Pausen sollten nicht erst eingelegt werden, wenn alle bereits erschöpft sind. Sinnvoll ist ein kurzer Halt spätestens nach zwei Stunden.
Kinder dürfen auch bei kurzen Stopps niemals allein im verschlossenen Fahrzeug zurückbleiben. Der Innenraum kann sich innerhalb kurzer Zeit gefährlich aufheizen.
Reisen mit Hund oder Katze
Auch Tiere leiden stark unter Hitze und Stau.
Wichtig sind:
- ausreichend Wasser
- ein standsicherer Trinknapf
- regelmäßige Pausen
- schattige Rastplätze
- sichere Transportbox oder Rückhaltesystem
- keine direkte Sonneneinstrahlung auf den Transportplatz
Ein Tier darf im Sommer niemals in einem abgestellten Fahrzeug zurückgelassen werden. Ein geöffnetes Fenster verhindert die gefährliche Erwärmung des Innenraums nicht zuverlässig.
Elektroauto im Sommerreiseverkehr
Mit einem Elektroauto ist eine lange Urlaubsfahrt problemlos möglich, sie sollte an starken Reisetagen jedoch sorgfältig geplant werden.
An Ferienwochenenden können stark frequentierte Ladeparks ausgelastet sein. Das gilt besonders entlang der A2, A9, A10 und A13.
Praktisch ist folgende Strategie:
- nicht erst mit fast leerem Akku laden
- alternative Ladeparks vorab speichern
- Ladeanbieter und Apps vorbereiten
- Ladekabel griffbereit verstauen
- größere Ladeparks mit mehreren Säulen bevorzugen
- Ladepause mit Essens- oder Toilettenpause verbinden
- vor Tunnelstrecken und Grenzabschnitten ausreichend Reserve halten
Wer bei 15 bis 20 Prozent Restladung einen stark ausgelasteten Ladepark erreicht, gerät schnell unter Zeitdruck. Eine frühere, kürzere Ladung kann an Reisetagen sinnvoller sein.
Vignette und Streckenmaut prüfen
Vor der Fahrt sollte kontrolliert werden, ob für das Fahrzeug eine gültige österreichische Vignette besteht.
Auf bestimmten Alpenstrecken fällt zusätzlich zur Vignette eine gesonderte Streckenmaut an. Dazu gehören unter anderem Teile der A9, A10, A11 und A13.
Auch Slowenien und weitere Reiseländer verfügen über eigene Mautsysteme. Fehlerhafte Kennzeichen, eine falsche Fahrzeugkategorie oder ein nicht passender Gültigkeitszeitraum können teuer werden.
Der Kauf sollte ausschließlich über offizielle Verkaufsstellen oder bekannte Vertragspartner erfolgen. Bei inoffiziellen Vermittlungsseiten können zusätzliche Gebühren anfallen.
Vor der Abfahrt aktuelle Verkehrslage prüfen
Eine langfristige Stauprognose zeigt, wann das Verkehrsrisiko grundsätzlich hoch ist. Sie ersetzt keine aktuelle Kontrolle direkt vor der Abfahrt.
Geeignete Informationsquellen sind:
- ASFINAG
- ASFINAG-App
- ÖAMTC-Verkehrsservice
- ARBÖ-Verkehrsinformation
- EVIS
- Verkehrsfunk
- aktuelle Navigationsdaten
Die Verkehrslage sollte nicht nur zu Hause geprüft werden. Bei langen Fahrten lohnt sich eine erneute Kontrolle vor Salzburg, Graz, Villach oder Innsbruck. So bleibt noch Zeit, auf eine großräumige Alternative zu reagieren.
Verhalten im Stau
Sobald sich ein Stau bildet, muss eine Rettungsgasse freigehalten werden.
Auf zweispurigen Straßen fährt die linke Spur nach links. Die rechte Spur weicht nach rechts aus.
Auf Straßen mit drei oder mehr Fahrstreifen wird die Rettungsgasse zwischen der äußersten linken Spur und der unmittelbar rechts danebenliegenden Spur gebildet.
Weitere Regeln:
- nicht unnötig den Fahrstreifen wechseln
- ausreichend Abstand halten
- Standstreifen freihalten
- keine Ausfahrten über den Pannenstreifen erreichen
- Motor bei längerem Stillstand abstellen, sofern sinnvoll
- Verkehrsfunk verfolgen
- nicht aussteigen, außer es besteht eine Gefahr oder die Polizei ordnet es an
Die Rettungsgasse muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden und nicht erst dann, wenn ein Einsatzfahrzeug sichtbar wird.
Auto vor dem Sommerurlaub kontrollieren
Ein technisch mangelhaftes Fahrzeug kann nicht nur den eigenen Urlaub verzögern, sondern auf einer stark befahrenen Strecke einen erheblichen Stau auslösen.
Vor der Reise sollten geprüft werden:
- Reifendruck
- Reifenprofil
- Motoröl
- Kühlmittel
- Scheibenwaschmittel
- Beleuchtung
- Klimaanlage
- Batterie
- Warnwesten
- Warndreieck
- Verbandspaket
- Reserverad oder Pannenset
- Ladekabel und Adapter
- Fahrzeugpapiere
- Versicherungsunterlagen
Der Reifendruck muss an die höhere Beladung angepasst werden. Die passenden Werte stehen meist an der Fahrertür, im Tankdeckel oder in der Bedienungsanleitung.
Packen ohne Sicherheitsrisiko
Schwere Gegenstände gehören möglichst tief und nahe an die Rücksitzlehne. Lose Gepäckstücke können bei einer starken Bremsung zu gefährlichen Geschossen werden.
Die Sicht nach hinten sollte erhalten bleiben. Gepäcknetze und Gurte helfen, Koffer und Taschen zu sichern.
Wichtige Gegenstände gehören nicht unter das gesamte Gepäck:
- Wasser
- Medikamente
- Warnwesten
- Reisedokumente
- Ladekabel
- Snacks
- Kleidung für eine kurzfristige Wetteränderung
Wer im Stau erst den gesamten Kofferraum ausräumen muss, um an Wasser oder Medikamente zu gelangen, hat falsch gepackt.
Checkliste für die Fahrt in den Sommerurlaub
Zwei bis drei Tage vor der Abfahrt
- Reifendruck prüfen
- Flüssigkeitsstände kontrollieren
- Vignette und Maut prüfen
- Reisedokumente kontrollieren
- Route und Alternativroute speichern
- Lade- oder Tankstopps planen
- Wetterprognose ansehen
- Unterkunft über mögliche späte Ankunft informieren
Am Abend vor der Abfahrt
- Fahrzeug beladen
- Mobiltelefone und Powerbanks laden
- Wasser kühl stellen
- Navigationskarten aktualisieren
- Verkehrslage prüfen
- ausreichend schlafen
- Wecker mit Reserve stellen
Direkt vor der Abfahrt
- aktuelle Staus prüfen
- Tankfüllung oder Akkustand kontrollieren
- Klimaanlage testen
- Getränke einladen
- Adresse der Unterkunft überprüfen
- Dokumente und Zahlungsmittel einstecken
Häufige Fragen zu Sommerferien und Stau 2026
Wann beginnen die Sommerferien 2026 in Österreich?
In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beginnen die Sommerferien am 4. Juli 2026. In der Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg starten sie am 11. Juli 2026.
Wann enden die Sommerferien 2026?
In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland enden die Ferien am 6. September 2026. In den übrigen sechs Bundesländern dauern sie bis 13. September 2026.
Welcher Tag wird zum Ferienbeginn am stärksten?
Besonders stark dürfte der Samstag, 11. Juli 2026, werden. An diesem Tag starten sechs österreichische Bundesländer in die Ferien. Gleichzeitig läuft bereits der Ferienverkehr aus Deutschland und Ostösterreich.
Wann sollte man am Samstag losfahren?
Für eine längere Reise Richtung Süden ist eine Abfahrt zwischen 3:30 und 5:30 Uhr meist günstiger. Zwischen 7:00 und 12:00 Uhr ist das Staurisiko deutlich höher.
Welche Autobahn ist im Sommer am stärksten betroffen?
Zu den bekanntesten Staustrecken zählen die A10 Tauernautobahn, die A11 vor dem Karawankentunnel, die A13 Brennerautobahn, die A9 Pyhrnautobahn und die A2 Südautobahn.
Wann beginnt der Stau auf der A10?
An starken Reisesamstagen kann der Verkehr bereits in den frühen Morgenstunden zunehmen. Besonders kritisch ist meist die Zeit zwischen 7:00 und 14:00 Uhr.
Kann man einen Stau auf der A10 über Nebenstraßen umfahren?
Während der Sommerferien gelten in Salzburg Abfahrts- und Durchfahrtssperren für den Transitverkehr. Durchreisende nach Italien oder Slowenien müssen in betroffenen Bereichen auf der A10 bleiben.
Ist Sonntag ein guter Reisetag?
Der Sonntagvormittag kann günstiger sein als der Samstag. Am Nachmittag steigt jedoch der Rückreise- und Ausflugsverkehr.
Welcher Wochentag eignet sich am besten für die Urlaubsfahrt?
Dienstag und Mittwoch sind häufig die günstigsten Reisetage. Auch der Donnerstagvormittag kann vergleichsweise ruhig sein.
Sollte man bei Stau sofort die Autobahn verlassen?
Nein. Kleine Umfahrungen bringen häufig keinen echten Zeitgewinn. Sinnvoll ist eine Umfahrung vor allem bei einer Vollsperre oder einer sehr langen Verzögerung, sofern eine legale und leistungsfähige Alternativroute besteht.
Wie aktuell ist diese Stauprognose?
Die Prognose berücksichtigt die Ferientermine 2026, typische Reisebewegungen und bekannte Engstellen. Unmittelbar vor der Abfahrt muss zusätzlich die aktuelle Verkehrslage kontrolliert werden.
Fazit: Mit dem richtigen Reisetag lassen sich viele Staus vermeiden
Die Sommerferien 2026 beginnen in Österreich in zwei großen Wellen. Am 4. Juli starten Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Am 11. Juli folgen die übrigen sechs Bundesländer.
Das höchste Staurisiko besteht voraussichtlich am Freitag und Samstag der beiden Ferienstart-Wochenenden. Besonders gefährdet sind die A2, A9, A10, A11, A12 und A13.
Die wirksamste Maßnahme gegen lange Wartezeiten ist nicht die Suche nach einer kleinen Umfahrung, sondern die Wahl eines besseren Reisetages. Dienstag und Mittwoch sind meist deutlich günstiger als Freitag oder Samstag.
Wer am Wochenende fahren muss, sollte sehr früh starten, das Fahrzeug vorbereiten und die aktuelle Verkehrslage kurz vor der Abfahrt kontrollieren. Zusätzliche Zeitreserven bleiben trotzdem notwendig. Auf den österreichischen Nord-Süd-Verbindungen kann bereits eine kleine Störung aus dichtem Verkehr einen kilometerlangen Stau machen.
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