Fallout 1st ist wahrscheinlich das ungewöhnlichste Abo in Fallout 76.
Du bekommst keine exklusive Story-Erweiterung und brauchst Fallout 1st auch nicht, um Appalachia, Skyline Valley oder andere reguläre Inhalte zu spielen.
Stattdessen verkauft Bethesda vor allem etwas anderes:
Komfort.
Und genau deshalb ist die Frage „Lohnt sich Fallout 1st?“ schwieriger zu beantworten, als einfach alle Vorteile aufzuzählen.
Für einen Gelegenheitsspieler können knapp 15 Euro im Monat völlig unnötig sein.
Für jemanden, der Fallout 76 regelmäßig spielt, ständig Schrott sammelt, Munition hortet, C.A.M.P.s baut und die aktuelle Season abschließen möchte, kann Fallout 1st dagegen einen überraschend großen Unterschied machen.
Meine Kurzfassung:
Für neue und gelegentliche Spieler: nein.
Für regelmäßige Spieler mit ständig voller Lagerkiste: wahrscheinlich ja.
Für intensive Fallout-76-Spieler, die ohnehin Atome kaufen: sehr wahrscheinlich ja.
Fallout 1st 2026 auf einen Blick
| Leistung | Fallout 1st |
|---|---|
| Preis monatlich | 14,99 € |
| Preis jährlich | 119,99 € |
| Effektiver Jahrespreis pro Monat | ca. 10 € |
| Atome | 1.650 pro Monat |
| Scrapbox | unbegrenzter Schrott |
| Ammo Box | unbegrenzt stapelbare Munition |
| Private Adventure | eigene Welt für bis zu 8 Spieler |
| Custom Worlds | eigene anpassbare Welt |
| Survival Tent | mobiler Schnellreisepunkt |
| Season Pass | enthalten |
| exklusive Cosmetics | ja |
| reguläre Erweiterungen notwendig? | nein |
| Pay-to-win? | nicht klassisch, aber deutlicher Komfortvorteil |
Bethesda führt aktuell Private Adventure, Custom Worlds, Scrapbox, Survival Tent, monatlich 1.650 Atome, exklusive Cosmetics, Fallout 1st Season Pass und Ammo Box als zentrale Leistungen auf.
Was kostet Fallout 1st 2026?
Im Euro-Raum kostet Fallout 1st derzeit:
14,99 € pro Monat
oder
119,99 € pro Jahr.
Das Jahresabo reduziert den effektiven Preis damit auf ungefähr:
10 € pro Monat.
Bei zwölf einzeln gebuchten Monaten würdest du dagegen:
14,99 € × 12 = 179,88 €
bezahlen.
Das Jahresabo spart somit rund:
59,89 € pro Jahr.
Der österreichische Xbox Store weist aktuell ausdrücklich 119,99 € pro Jahr und rund 33 Prozent Ersparnis gegenüber monatlicher Zahlung aus.
Mein erster wichtiger Tipp
Ich würde Fallout 1st nicht sofort als Jahresabo kaufen.
Wer Fallout 76 gerade erst beginnt, weiß noch gar nicht, ob er das Spiel in drei Monaten noch regelmäßig spielt.
Deshalb finde ich diese Reihenfolge sinnvoller:
Fallout 76 ausprobieren → etwa Level 50 erreichen → Lagerproblem kennenlernen → einen Monat Fallout 1st testen → erst danach Jahresabo überlegen
Für Anfänger ist Fallout 1st kein notwendiger Bestandteil des Spiels.
Passend dazu findest du auf Blogofant meinen Fallout 76 Anfänger-Guide 2026 mit 30 wichtigen Tipps.
Der wichtigste Vorteil: Scrapbox
Wenn du langjährige Fallout-76-Spieler fragst, warum sie Fallout 1st abonnieren, wird sehr häufig ein Begriff fallen:
Scrapbox beziehungsweise Verwertungskiste.
Sie bietet unbegrenzten Speicherplatz für Herstellungskomponenten.
Dazu gehören beispielsweise:
- Aluminium
- Blei
- Stahl
- Holz
- Kleber
- Schrauben
- Federn
- Kupfer
- Plastik
- Säure
- Beton
- Glas
- Gummi
- Stoff
Und genau hier liegt der größte Unterschied zur normalen Lagerkiste.
Warum ist die Scrapbox so wertvoll?
Ohne Fallout 1st konkurriert praktisch alles um deinen normalen Stash-Platz:
- Waffen
- Rüstungen
- Power-Armor-Teile
- Munition
- Schrott
- Hilfsmittel
- Lebensmittel
- legendäre Gegenstände
- Verkaufslager
- Bauressourcen
Wer viel sammelt, erreicht deshalb irgendwann denselben Zustand:
Lagerkiste voll.
Dann beginnt Fallout 76 plötzlich weniger wie ein Rollenspiel und mehr wie eine Inventarverwaltungssoftware zu wirken.
Dazu gibt es auf Blogofant bereits einen eigenen Guide: Fallout 76 Lagerkiste voll – Tipps für mehr Platz.
Mein persönliches Highlight von Fallout 1st
Für mich wäre die Scrapbox klar der wichtigste Vorteil.
Nicht wegen eines spektakulären Effekts.
Sondern weil sie ein alltägliches Problem beseitigt.
Ohne Fallout 1st denke ich beim Aufheben von Schrott irgendwann:
Brauche ich das wirklich?
Mit Fallout 1st:
mitnehmen.
Diese kleine Veränderung macht beim Erkunden überraschend viel aus.
Ammo Box: der zweite große Lagerplatzvorteil
Zusätzlich zur Scrapbox erhältst du die Ammo Storage Box.
Darin kannst du stapelbare Munition unbegrenzt lagern.
Beispielsweise:
- .308
- .45
- .50
- 5 mm
- 5,56 mm
- Shotgun Shells
- Railway Spikes
- Plasma Cartridges
- Fusion Cells
- Fuel
Ausnahmen sind unter anderem:
Fusion Cores und Plasma Cores.
Diese lassen sich laut Bethesda nicht in der Ammo Box lagern.
Wie wichtig ist die Ammo Box?
Für mich:
sehr praktisch, aber weniger wichtig als die Scrapbox.
Warum?
Schrott brauchst du praktisch ständig.
Munition kannst du wesentlich leichter:
- verkaufen
- verschenken
- wegwerfen
- gezielt herstellen
Trotzdem entsteht besonders bei mehreren Waffenbuilds schnell ein riesiger Munitionsbestand.
Wer beispielsweise gleichzeitig:
- Commando
- Heavy Gunner
- Shotgun
- Energie-Waffen
spielt, profitiert deutlich stärker.
Was passiert mit Scrapbox und Ammo Box nach Kündigung?
Das ist einer der wichtigsten Punkte, den viele Spieler nicht kennen.
Wenn Fallout 1st endet, verschwinden deine eingelagerten Materialien nicht.
Du kannst weiterhin:
- vorhandenen Schrott entnehmen
- vorhandene Munition entnehmen
Du kannst lediglich nichts Neues mehr hineinlegen.
Bethesda bestätigt ausdrücklich, dass gespeicherte Ressourcen nach Ablauf der Mitgliedschaft zugänglich bleiben; neue Materialien beziehungsweise Munition können dann nicht mehr eingelagert werden.
Das führt zu einer interessanten Strategie.
Der beste Fallout-1st-Trick: nur einen Monat abonnieren?
Ja.
Für bestimmte Spieler ist das meiner Meinung nach die beste Preis-Leistungs-Strategie.
Du buchst:
einen Monat Fallout 1st
und sammelst währenddessen massiv:
- Stahl
- Blei
- Aluminium
- Kleber
- Schrauben
- Kupfer
- Holz
- Säure
- sonstige Ressourcen
- Munition
Dann kündigst du.
Nach Ablauf kannst du weiterhin alles aus den Boxen verbrauchen.
Du kannst nur nichts Neues hinzufügen.
Für wen funktioniert diese Strategie?
Besonders gut für:
- Gelegenheitsspieler
- saisonale Fallout-Spieler
- Spieler mit langen Pausen
- Spieler, die hauptsächlich die Story spielen
- Spieler, die wenig im Atomic Shop kaufen
Weniger gut für jemanden, der täglich spielt und permanent Ressourcen sammelt.
1.650 Atome pro Monat
Fallout-1st-Mitglieder erhalten aktuell jeden Monat:
1.650 Atome.
Die erste Atom-Zuteilung wird beim Kauf der Mitgliedschaft bereitgestellt, danach monatlich.
Damit kannst du im Atomic Shop beispielsweise kaufen:
- C.A.M.P.-Bundles
- Skins
- Outfits
- Emotes
- Utility Items
- zusätzliche C.A.M.P.-Slots
- weitere kosmetische Inhalte
Wie viel sind 1.650 Atome wert?
Hier wird Fallout 1st für bestimmte Spieler wirtschaftlich interessant.
Wenn du ohnehin regelmäßig Atome kaufst, solltest du nicht Fallout 1st mit 0 Euro, sondern mit dem Preis vergleichen, den du ohnehin für Atomic-Shop-Währung ausgeben würdest.
Das bedeutet:
Spieler A kauft nie Atome.
Für ihn sind die 1.650 Atome ein netter Bonus.
Spieler B kauft ohnehin jeden Monat Atomic-Shop-Inhalte.
Für ihn reduziert der Atom-Anteil effektiv die gefühlten Kosten des Abos erheblich.
Mein Urteil zu den Atomen
Fallout 1st lohnt sich nicht allein wegen der Atome, wenn du ohne Abo überhaupt keine gekauft hättest.
„Ich bekomme Atome im Wert von X Euro“ ist nur dann ein echter finanzieller Vorteil, wenn du sie sonst tatsächlich gekauft hättest.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Fallout 1st Season Pass
Fallout 1st enthält mittlerweile auch den Fallout 1st Season Pass. Bethesda führt diesen ausdrücklich als Bestandteil des Abos.
Ohne Fallout 1st kann der Season Pass separat für 1.500 Atome erworben werden. Bethesda nennt diesen Preis auf der aktuellen Seasons-Seite.
Das verbessert die Rechnung für aktive Seasonal-Spieler deutlich.
Denn wenn du ohnehin:
- jede Season spielst
- Season Rewards möchtest
- 1.500 Atome für den Pass ausgegeben hättest
dann steigt der tatsächliche Gegenwert von Fallout 1st.
Survival Tent: unterschätzt praktisch
Das Survival Tent beziehungsweise Überlebenszelt ist ein zusätzlicher frei platzierbarer Schnellreisepunkt.
Bethesda beschreibt es als mobilen Standort mit Lagerkiste, Schlafplatz und weiteren Basisfunktionen.
Je nach freigeschaltetem Zelt können zusätzliche Funktionen enthalten sein.
Der große Vorteil ist weniger das Zelt selbst.
Es ist:
„Ich bin überladen und will nicht zurück zum C.A.M.P.“
Du platzierst dein Survival Tent in der Nähe und kannst:
- Inventar organisieren
- Schrott verwalten
- Dinge einlagern
- einen kostenlosen Schnellreisepunkt schaffen
Wann ist das besonders praktisch?
Nach:
- öffentlichen Events
- Bosskämpfen
- großen Loot-Runden
- Expeditionen
- Ressourcen-Farming
Gerade nach einem Event mit zahlreichen legendären Gegenständen kann das sehr angenehm sein.
Survival Tent als zusätzlicher Schnellreisepunkt
Das Zelt funktioniert zusätzlich zu deinem normalen C.A.M.P.
Dadurch kannst du es strategisch setzen.
Beispielsweise:
C.A.M.P. im Westen
Survival Tent im Osten
Dann besitzt du zwei kostenlose Anlaufpunkte.
Das spart Caps und Laufwege.
Für Spieler, die Appalachia inzwischen praktisch auswendig kennen, ist das kein spektakuläres Feature.
Aber es spart ständig kleine Mengen Zeit.
Und Fallout 1st besteht genau aus vielen solchen Komfortgewinnen.
Private Adventure: eigene Fallout-76-Welt
Mit Fallout 1st kannst du eine Private Adventure starten.
Dort spielen:
du und bis zu sieben Freunde.
Bethesda bestätigt eine maximale Gruppe von insgesamt acht Spielern. Die eingeladenen Freunde benötigen selbst kein Fallout 1st; nur jemand mit aktiver Mitgliedschaft muss die private Welt starten beziehungsweise aufrechterhalten.
Warum eine private Welt?
Das lohnt sich beispielsweise für:
- Ressourcen-Farming
- Workshops
- bestimmte Challenges
- Questfortschritt ohne fremde Spieler
- Treffen mit Freunden
- Screenshots
- ruhigeres Erkunden
Was eine private Welt nicht ist
Kein permanenter eigener Server.
Bethesda stellt die Welt bei Bedarf bereit. Ist kein Fallout-1st-Mitglied mehr anwesend, wird sie nicht dauerhaft weiterbetrieben.
Du mietest also keinen klassischen Gameserver.
Brauche ich Private Worlds?
Persönlich würde ich Fallout 1st nicht wegen Private Worlds allein kaufen.
Öffentliche Fallout-76-Server funktionieren inzwischen gut für den normalen Spielablauf.
Die Community ist sogar ein wesentlicher Teil des Spiels:
- öffentliche Events
- Spieler-Vendoren
- C.A.M.P.s
- Teams
- gemeinsame Bosskämpfe
Eine private Welt entfernt genau diese Elemente.
Für spezielle Farming-Ziele oder Ruhe ist sie dagegen praktisch.
Custom Worlds
Fallout 1st enthält außerdem Custom Worlds.
Damit kannst du verschiedene Regeln deiner eigenen Welt verändern. Bethesda führt Custom Worlds weiterhin als aktiven Fallout-1st-Vorteil.
Je nach verfügbaren Einstellungen lassen sich beispielsweise Gameplay-Parameter anpassen.
Für mich ist das allerdings einer der schwächeren Fallout-1st-Vorteile.
Warum?
Mein Hauptcharakter und mein Fortschritt im normalen Adventure-Modus sind das Zentrum des Spiels.
Eine stark veränderte Custom World fühlt sich daher eher wie:
Sandbox
als wie mein eigentliches Fallout-76-Spiel an.
Wer dagegen gerne experimentiert, baut oder ungewöhnliche Regeln testet, bewertet das Feature wahrscheinlich deutlich höher.
Exklusive Cosmetics
Fallout 1st beinhaltet außerdem exklusive:
- Outfits
- Icons
- Emotes
- Atomic-Shop-Angebote
- monatliche beziehungsweise zeitlich verfügbare Cosmetics
Bethesda führt unter anderem das Ranger Armor Outfit sowie exklusive Icons, Emotes und Cosmetics als Mitgliederleistungen auf.
Wichtig:
Diese Inhalte müssen teilweise während der aktiven Mitgliedschaft im Atomic Shop abgeholt werden.
Einmal beanspruchte Cosmetics bleiben anschließend auch nach Ende des Abos erhalten.
Mein Tipp
Bei aktivem Fallout 1st:
mindestens einmal pro Monat Atomic Shop öffnen und das Mitgliederobjekt beanspruchen.
Sonst bezahlst du für einen Vorteil und vergisst ihn.
Was bleibt nach Kündigung erhalten?
Diese Frage verdient eine eigene Übersicht.
Bleibt erhalten
- bereits erhaltene Atome
- bereits beanspruchte Cosmetics
- Scrapbox-Inhalt
- Ammo-Box-Inhalt
Du kannst Scrap und Munition weiterhin entnehmen.
Fällt weg beziehungsweise wird eingeschränkt
- neue Einlagerungen in Scrapbox
- neue Einlagerungen in Ammo Box
- eigene Private Adventure
- eigene Custom Worlds
- Survival Tent
- aktive Mitgliederangebote
- Fallout-1st-spezifische laufende Vorteile
Das macht kurzfristige Mitgliedschaften wesentlich attraktiver.
Ist Fallout 1st Pay-to-Win?
Nicht im klassischen Sinn.
Du kaufst keine Waffe, mit der du automatisch mehr Schaden machst als andere Spieler.
Du erhältst aber eindeutig Gameplay-Komfort.
Beispielsweise:
- unbegrenzter Schrott
- unbegrenzte stapelbare Munition
- Survival Tent
- Private Worlds
- Season Pass
Daher würde ich Fallout 1st eher als:
Pay-for-Convenience
bezeichnen.
Das Problem dabei:
Gerade Scrapbox und Ammo Box lösen Probleme, die das normale Inventarlimit überhaupt erst erzeugt.
Deshalb fühlt sich Fallout 1st für sehr aktive Spieler teilweise weniger wie ein Luxus und mehr wie die komfortable Vollversion des Inventarsystems an.
Braucht man Fallout 1st für Fallout 76?
Nein.
Ganz klar:
Fallout 76 funktioniert vollständig ohne Fallout 1st.
Du brauchst das Abo nicht für:
- Hauptquests
- öffentliche Events
- Expeditionen
- Skyline Valley
- Vault 63
- C.A.M.P.-Bau
- normale Seasons
- Multiplayer
- Endgame-Bosse
Skyline Valley ist beispielsweise dauerhaft Teil der regulären Spielwelt. Auf Blogofant findest du dazu meinen Fallout 76 Skyline Valley Guide. Der Fallout-76-Hub weist diesen Guide inzwischen als einen der aktuellen 2026-Beiträge aus.
Fallout 76 ohne Fallout 1st: So geht es problemlos
Wer kein Geld für das Abo ausgeben möchte, sollte seine Lagerverwaltung optimieren.
Schrott nicht endlos horten
Du brauchst keine riesigen Mengen jeder Ressource.
Schrott immer verwerten
Junk-Gegenstände wiegen häufig mehr als die daraus gewonnenen Komponenten.
Munition nur für verwendete Waffen behalten
Du musst nicht 30.000 Patronen einer Waffe lagern, die du nie spielst.
Legendäre Gegenstände verwerten
Nicht jede Drei-Sterne-Waffe ist automatisch wertvoll.
Vendor regelmäßig leeren
Überteuerte Pläne oder Waffen blockieren nur Lagerplatz.
Blogofant hat dazu mehrere ergänzende Guides:
Fallout 76 Rucksack & Tragekapazität
Diese Seiten sind aktuell im Blogofant-Index vorhanden.
Lohnt sich Fallout 1st für Anfänger?
Meine Antwort:
Nein, zunächst nicht.
Als neuer Spieler hast du ganz andere Probleme:
- Perks verstehen
- Waffen ausprobieren
- Ressourcen kennenlernen
- Quests verfolgen
- C.A.M.P. bauen
- Events verstehen
- Kartenpunkte entdecken
Die normale Lagerkiste reicht zu Beginn normalerweise aus.
Außerdem weißt du noch nicht, ob Fallout 76 langfristig dein Spiel wird.
Ich würde deshalb mindestens einige Dutzend Stunden ohne Abo spielen.
Wenn danach die Scrapbox plötzlich wie das schönste Möbelstück Appalachias aussieht, weißt du, warum Fallout 1st interessant wird.
Lohnt sich Fallout 1st für Gelegenheitsspieler?
Wenn du:
- einmal pro Woche spielst
- hauptsächlich Story machst
- kaum C.A.M.P. baust
- keine Atome kaufst
- Seasons nicht komplett abschließt
würde ich kein dauerhaftes Abo nehmen.
Besser:
einzelner Fallout-1st-Monat während einer intensiven Spielphase.
Währenddessen Scrapbox und Ammo Box füllen.
Danach wieder kündigen.
Lohnt sich Fallout 1st für C.A.M.P.-Builder?
Deutlich eher.
C.A.M.P.-Builder benötigen ständig:
- Holz
- Stahl
- Beton
- Kupfer
- Aluminium
- Schrauben
- Glas
- andere Materialien
Die Scrapbox ist deshalb extrem komfortabel.
Zusätzlich bekommst du:
- monatliche Atome
- Cosmetics
- C.A.M.P.-Items
- exklusive Shop-Angebote
Wer einen großen Teil seiner Fallout-76-Zeit mit Bauen verbringt, bekommt aus Fallout 1st wahrscheinlich mehr Wert als ein reiner Quest-Spieler.
Passend dazu findest du auf Blogofant den Guide zum optimalen C.A.M.P.-Standort in Fallout 76. Die Seite enthält bereits zahlreiche Standort- und Bauhinweise.
Lohnt sich Fallout 1st für Vielspieler?
Hier lautet meine Antwort:
Ja, wahrscheinlich.
Wenn du Fallout 76 mehrmals pro Woche oder täglich spielst, merkst du praktisch jeden Fallout-1st-Vorteil regelmäßig:
- Scrapbox
- Ammo Box
- Tent
- Season Pass
- Atome
- Shop-Boni
Dann verteilt sich der Jahrespreis über viele Spielstunden.
Bei beispielsweise:
500 Stunden Fallout 76 im Jahr
entsprechen 119,99 € ungefähr:
0,24 € pro Spielstunde.
Bei:
50 Stunden im Jahr
sind es dagegen:
2,40 € pro Stunde.
Dasselbe Abo kann deshalb je nach Nutzung völlig unterschiedlich sinnvoll sein.
Lohnt sich Fallout 1st nur wegen der Scrapbox?
Für mich wäre sie tatsächlich der Hauptgrund.
Aber allein dafür dauerhaft 14,99 € im Monat zu bezahlen, wäre mir zu teuer.
Das Paket wird erst interessant durch:
Scrapbox + Ammo Box + 1.650 Atome + Season Pass + Survival Tent
Die einzelnen Elemente sind nicht außergewöhnlich.
Gemeinsam erzeugen sie einen starken Komfortgewinn.
Monatlich oder jährlich?
Meine Empfehlung:
Monatsabo
Für:
- Anfänger
- Wiedereinsteiger
- gelegentliche Spieler
- Spieler mit Pausen
- Leute, die Fallout 1st erst testen
Jahresabo
Für:
- tägliche Spieler
- langfristige Fallout-76-Spieler
- aktive Season-Spieler
- regelmäßige Atomic-Shop-Käufer
- intensive C.A.M.P.-Builder
Das Jahresabo kostet aktuell 119,99 € und ist damit rund 60 € günstiger als zwölf einzelne Monate.
Fallout 1st einen Monat farmen: meine Strategie
Wenn ich Fallout 1st nur für einen Monat buchen wollte, würde ich diesen Monat bewusst nutzen.
Woche 1
Lager komplett aufräumen.
Schrott in Scrapbox verschieben.
Munition in Ammo Box.
Woche 2
Gezielt häufig benötigte Ressourcen farmen:
- Blei
- Stahl
- Aluminium
- Kupfer
- Kleber
- Schrauben
- Säure
Auf Blogofant gibt es unter anderem bereits einen eigenen Guide zum Aluminium-Farmen in Fallout 76.
Woche 3
Ammo Box füllen.
Besonders die Munition, die du regelmäßig verwendest.
Woche 4
- Fallout-1st-Items im Shop beanspruchen
- Season-Rewards abholen
- Atome kontrollieren
- Auto-Verlängerung prüfen
Danach kannst du entscheiden, ob der Komfort den Preis wert ist.
Die Nachteile von Fallout 1st
1. Der Preis
119,99 € pro Jahr sind für ein Zusatzabo zu einem einzelnen Spiel erheblich.
Gerade wenn du Fallout 76 nur phasenweise spielst.
2. Der Komfort macht abhängig
Das klingt übertrieben, ist aber ein echter Faktor.
Nach einigen Monaten mit Scrapbox fühlt sich die normale Lagerverwaltung wesentlich mühsamer an.
3. Einige Vorteile lösen künstliche Grenzen
Besonders Scrapbox und Ammo Box werfen die Frage auf, warum diese Lagerlimits für Nicht-Abonnenten überhaupt so strikt sein müssen.
4. Private Worlds sind für viele kaum relevant
Wer ohnehin öffentliche Events und Spielerhandel mag, braucht sie selten.
5. Custom Worlds sind sehr speziell
Viele Spieler werden diese Funktion kaum verwenden.
6. Automatische Verlängerung
Fallout 1st ist ein laufendes Abonnement.
Wer nur einen Monat testen möchte, sollte die Verlängerung direkt kontrollieren beziehungsweise deaktivieren.
Bethesda weist darauf hin, dass Kündigungen jeweils zum Ende des bereits bezahlten Mitgliedschaftszeitraums wirksam werden.
Meine Bewertung der Fallout-1st-Vorteile
| Vorteil | Bewertung |
| Scrapbox | 10/10 |
| Ammo Box | 9/10 |
| 1.650 Atome | 8/10 |
| Season Pass | 8/10 |
| Survival Tent | 8/10 |
| Private Adventure | 6/10 |
| Cosmetics | 5/10 |
| Custom Worlds | 3/10 |
Das ist natürlich vom Spielstil abhängig.
Ein C.A.M.P.-Builder könnte Cosmetics höher bewerten.
Ein Spieler mit Freundesgruppe bewertet Private Worlds möglicherweise mit 10/10.
Mein Fallout-1st-Entscheidungstest
Beantworte diese fünf Fragen.
1. Ist deine Lagerkiste regelmäßig voll?
Ja = +1 Punkt
2. Spielst du mindestens mehrmals pro Woche?
Ja = +1 Punkt
3. Kaufst du gelegentlich Atome?
Ja = +1 Punkt
4. Spielst du Seasons intensiv?
Ja = +1 Punkt
5. Baust und sammelst du sehr viel?
Ja = +1 Punkt
0–1 Punkte
Fallout 1st lohnt sich wahrscheinlich nicht.
2 Punkte
Einzelnen Monat ausprobieren.
3 Punkte
Monatsabo kann sinnvoll sein.
4 Punkte
Fallout 1st dürfte sich deutlich lohnen.
5 Punkte
Jahresabo ist wahrscheinlich die sinnvollste Variante.
Meine klare Empfehlung 2026
Ich würde Fallout 1st nicht pauschal empfehlen.
Meine Empfehlung nach Spielertyp:
Neuer Spieler
Nein.
Erst Fallout 76 kennenlernen.
Story-Spieler
Eher nein.
Du brauchst keinen der Vorteile für Quests oder Regionen.
Gelegenheitsspieler
Kein Dauerabo.
Gelegentlich einen Monat buchen.
C.A.M.P.-Builder
Ja, relativ attraktiv.
Scrapbox und Atome sind besonders nützlich.
Season-Spieler
Ja, zunehmend interessant.
Der inkludierte Fallout 1st Season Pass erhöht den Gegenwert.
Vielspieler
Ja.
Hier machen Scrapbox, Ammo Box, Tent und Season-Vorteile dauerhaft einen spürbaren Unterschied.
Spieler, der ohnehin Atome kauft
Sehr wahrscheinlich ja.
Dann musst du die 1.650 monatlichen Atome in deine persönliche Kostenrechnung einbeziehen.
Häufige Fragen zu Fallout 1st
Was kostet Fallout 1st 2026?
Fallout 1st kostet aktuell im Euro-Raum 14,99 € monatlich beziehungsweise 119,99 € jährlich.
Wie viele Atome bekommt man mit Fallout 1st?
1.650 Atome pro Monat.
Ist die Scrapbox wirklich unbegrenzt?
Bethesda beschreibt die Scrapbox als unbegrenzten Speicher für Crafting-Komponenten.
Ist die Ammo Box unbegrenzt?
Für stapelbare Munition ja. Fusion Cores und Plasma Cores sind davon ausgenommen.
Was passiert mit meinem Schrott nach der Kündigung?
Er bleibt erhalten. Du kannst vorhandenen Schrott weiterhin entnehmen, aber keinen neuen in die Scrapbox einlagern. Dasselbe Prinzip gilt für die Ammo Box.
Kann ich Fallout 1st nur einen Monat abonnieren?
Ja. Fallout 1st wird als Monats- und Jahresmitgliedschaft angeboten.
Können Freunde meine Private World nutzen?
Ja. Eine Private Adventure unterstützt dich und bis zu sieben Freunde. Die anderen Spieler benötigen nicht zwingend selbst Fallout 1st, solange ein Fallout-1st-Mitglied die Welt bereitstellt.
Brauche ich Fallout 1st für Skyline Valley?
Nein. Skyline Valley gehört zum regulären Fallout-76-Inhalt.
Brauche ich Fallout 1st für Seasons?
Nein. Fallout 1st ist nicht erforderlich, um Seasons grundsätzlich zu spielen. Es enthält jedoch den Fallout 1st Season Pass mit zusätzlichen beziehungsweise exklusiven Rewards. Bethesda nennt den separat verfügbaren Pass mit 1.500 Atomen.
Bleiben Fallout-1st-Cosmetics nach Kündigung?
Bereits beanspruchte Mitglieder-Cosmetics bleiben erhalten. Sie müssen allerdings gegebenenfalls während der aktiven Mitgliedschaft im Atomic Shop beansprucht werden.
Kann ich Fallout 1st kündigen?
Ja. Die Mitgliedschaft kann gekündigt werden und endet anschließend mit Ablauf des bereits bezahlten Zeitraums.
Fazit: Fallout 1st lohnt sich vor allem wegen eines Problems
Fallout 1st verkauft dir keine bessere Fallout-Story.
Es verkauft dir:
weniger Inventarstress.
Und genau deshalb ist die Scrapbox für mich der entscheidende Vorteil.
Wer Fallout 76 nur gelegentlich spielt, sollte keine 120 Euro pro Jahr bezahlen, nur damit Schrott komfortabler gelagert werden kann.
Wer aber mehrere hundert Stunden pro Jahr in Appalachia verbringt, ständig sammelt, C.A.M.P.s baut, Seasons spielt und ohnehin Atomic-Shop-Inhalte kauft, bekommt mit Fallout 1st ein deutlich angenehmeres Spielerlebnis.
Meine Empfehlung lautet deshalb:
Anfänger: kein Fallout 1st.
Gelegenheitsspieler: höchstens einen Monat zwischendurch.
Regelmäßiger Spieler: Monatsabo testen.
Vielspieler: Jahresabo prüfen.
Und der wahrscheinlich beste Kompromiss für viele Spieler bleibt:
einmal Fallout 1st buchen, Scrapbox und Ammo Box massiv füllen und danach wieder kündigen.
Die eingelagerten Ressourcen bleiben verwendbar, selbst wenn die Mitgliedschaft längst abgelaufen ist.
Damit bekommst du einen großen Teil des praktischen Nutzens, ohne Fallout 1st automatisch zwölf Monate lang bezahlen zu müssen.
Stand: August 2026.
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