Korfu-Stadt: Sehenswürdigkeiten, perfekter Rundgang und Tipps

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Korfu-Stadt ist keine typische griechische Inselstadt mit weißen Würfelhäusern und blauen Kuppeln. Stattdessen erwarten dich venezianische Festungen, pastellfarbene Stadthäuser, französisch wirkende Arkaden, britische Paläste und ein dichtes Netz aus schmalen Altstadtgassen.

Die Stadt wird auf Griechisch Kerkyra genannt und gehört für mich zu den interessantesten Inselhauptstädten im Mittelmeer. Sie wirkt nicht wie eine künstlich geschaffene Urlaubskulisse, sondern wie eine gewachsene Stadt, in der historische Monumente, Wohnhäuser, Cafés, Kirchen und alltägliches Leben unmittelbar ineinander übergehen.

Seit 2007 gehört die Altstadt von Korfu zum UNESCO-Welterbe. Entscheidend für die Aufnahme waren unter anderem ihre strategische Lage am Eingang der Adria und die umfangreichen, über Jahrhunderte weiterentwickelten Befestigungsanlagen.

Für einen ersten Besuch solltest du mindestens einen halben Tag einplanen. Mit der Alten Festung, einem Museum und einer längeren Pause am Wasser lässt sich problemlos ein vollständiger Tag in Korfu-Stadt verbringen.

Der ausführliche Inselvergleich, Strände und Ausflüge außerhalb der Hauptstadt stehen im separaten Korfu-Reiseführer.

Korfu-Stadt auf einen Blick

ThemaMeine Einschätzung
Benötigte Zeitmindestens 4 Stunden, besser ein ganzer Tag
Wichtigste SehenswürdigkeitAlte Festung
Schönster StadtbereichGassen zwischen Agios Spyridon und Liston
Bester Aussichtspunktobere Bereiche der Alten Festung
Beste Pause am WasserFaliraki
Interessantestes MuseumMuseum für Asiatische Kunst
Beste Tageszeitfrüher Vormittag und später Nachmittag
Mietwagen notwendignein
Parken in der Altstadtnicht empfehlenswert
Geeignet für Kreuzfahrtgästesehr gut
UNESCO-Welterbeseit 2007
Größter Fehlerbeide Festungen und mehrere Museen in zu wenig Zeit einplanen

Lohnt sich Korfu-Stadt?

Korfu-Stadt lohnt sich auch dann, wenn du normalerweise keine längeren Stadtbesichtigungen in einen Badeurlaub einbauen möchtest. Altstadt, Meer, Festungen und Grünflächen liegen ungewöhnlich eng beieinander.

Die Stadt unterscheidet sich deutlich von Fira auf Santorin, Mykonos-Stadt oder den Hafenorten auf den Kykladen. Hohe Stadthäuser, Arkaden, italienisch wirkende Plätze und mächtige Festungsanlagen prägen das Bild.

Die stärksten Eindrücke entstehen nicht ausschließlich an den bekannten Sehenswürdigkeiten. Besonders interessant sind die Übergänge:

  • von der engen Altstadt zur offenen Spianada,
  • von den eleganten Arkaden des Liston zu kleinen Wohngassen,
  • vom Palast der Heiligen Michael und Georg hinunter zum Meer,
  • von der belebten Einkaufszone in das ruhigere jüdische Viertel,
  • von der Stadt über eine Brücke in die Alte Festung.

Genau diese Kontraste machen Korfu-Stadt interessanter als eine gewöhnliche Liste einzelner Bauwerke.

Der beste Rundgang durch Korfu-Stadt

Für einen ersten Besuch empfehle ich folgende Reihenfolge:

Neue Festung → jüdisches Viertel → Altstadtgassen → San Giacomo → Kirche Agios Spyridon → Liston → Spianada → Palast der Heiligen Michael und Georg → Faliraki → Alte Festung

Die Route ist ungefähr drei bis vier Kilometer lang. Mit der vollständigen Besichtigung der Alten Festung, Pausen und einem Mittagessen solltest du fünf bis sieben Stunden einplanen.

Warum diese Richtung sinnvoll ist

Viele Besucher beginnen direkt bei Liston und der Alten Festung. Damit sehen sie bereits zu Beginn die repräsentativsten Bereiche und bewegen sich danach in weniger spektakuläre Straßen.

Die umgekehrte Route funktioniert besser. Sie beginnt bei der raueren, weniger herausgeputzten Seite der Stadt und führt schrittweise zu den größten Sehenswürdigkeiten und Aussichten.

Mein persönlicher Höhepunkt liegt deshalb nicht nur am Ende auf der Festung. Der stärkste Moment ist der Übergang aus den engen Kantounia zur weit geöffneten Spianada mit der Alten Festung im Hintergrund.

1. Die Neue Festung

Die Neue Festung erhebt sich am westlichen Rand der Altstadt oberhalb des Alten Hafens. Der Name ist irreführend: Die Anlage entstand bereits ab dem späten 16. Jahrhundert unter venezianischer Herrschaft.

Von den oberen Bereichen blickst du über:

  • den Alten Hafen,
  • die Dächer der Altstadt,
  • die Neue Hafenanlage,
  • die Hügel im Inselinneren,
  • Teile der Küste.

Die Anlage wirkt massiver und weniger dekorativ als die Alte Festung. Ihre Stärke liegt vor allem im Blick über die dicht bebaute Stadt.

Für die Sommersaison vom 1. April bis 31. Oktober 2026 nennt das griechische Kulturministerium eine Öffnung von 8:30 bis 15:30 Uhr; dienstags bleibt die Neue Festung geschlossen. Im Winter kann sie vollständig geschlossen sein.

Lohnt sich die Neue Festung?

Bei einem ganzen Tag in Korfu-Stadt: ja.

Bei nur vier oder fünf Stunden: eher von außen ansehen und die Zeit für die Alte Festung verwenden.

Die Alte Festung bietet beim ersten Besuch die bessere Kombination aus Architektur, Geschichte, Meerblick und Stadtpanorama. Beide Anlagen vollständig zu besichtigen, kostet viel Zeit und bedeutet zwei längere Aufstiege.

Mein Tipp

Beginne früh bei der Neuen Festung. Am Vormittag sind die Wege meist ruhiger, und die erhöhten Bereiche bieten einen guten Überblick über die Stadt, bevor du dich in den Altstadtgassen bewegst.

2. Das jüdische Viertel

Unterhalb der Neuen Festung liegt das historische jüdische Viertel. Dieser Stadtteil wird von vielen Besuchern übergangen, weil er abseits der direkten Verbindung zwischen Liston und Alter Festung liegt.

Die jüdische Präsenz auf Korfu ist seit dem Mittelalter dokumentiert. Die heutige Synagoge steht im Zentrum des historischen Viertels und wurde im 19. Jahrhundert im italienisch geprägten Stil errichtet.

Der Bereich ist weniger repräsentativ als Spianada und Liston. Genau deshalb lohnt er sich. Zwischen hohen Häusern, kleinen Plätzen und schmalen Straßen entsteht ein realistischeres Bild der Stadt.

Persönliches Highlight

Die Straßen rund um die Neue Festung gehören für mich zu den wichtigsten Ergänzungen des klassischen Rundgangs. Hier wirkt Korfu-Stadt weniger wie eine Sehenswürdigkeit und stärker wie eine historische Stadt, die weiterhin bewohnt und genutzt wird.

3. Die Kantounia: Korfus schmale Altstadtgassen

Die engen Gassen der Altstadt werden auf Korfu häufig Kantounia genannt. Sie verlaufen zwischen hohen Häusern, deren obere Stockwerke teilweise so nahe beieinanderliegen, dass nur wenig direktes Sonnenlicht auf die Straße fällt.

Zwischen den Häusern findest du:

  • kleine Bäckereien,
  • Cafés,
  • Wohnhäuser,
  • Kirchen,
  • Innenhöfe,
  • traditionelle Geschäfte,
  • Souvenirläden,
  • kleine Plätze,
  • Restaurants.

Die Altstadt ist kompakt genug, um sich ohne genaue Route treiben zu lassen. Irgendwann erreichst du wieder Liston, Spianada, den Hafen oder eine der größeren Einkaufsstraßen.

Nicht nur der Navigation folgen

Wer ausschließlich der schnellsten digitalen Route folgt, läuft häufig über die stärker frequentierten Einkaufsachsen. Interessanter sind kleinere Abzweigungen, Treppen und Durchgänge.

Mein bevorzugter Bereich liegt nördlich und westlich der Kirche Agios Spyridon. Dort findest du weiterhin Geschäfte und Cafés, aber auch ruhigere Straßen mit Wäscheleinen, verwitterten Fassaden und kleinen Innenhöfen.

4. San Giacomo und das alte Rathaus

San Giacomo zählt zu den elegantesten Gebäuden im historischen Zentrum. Das Gebäude wurde Ende des 17. Jahrhunderts ursprünglich als Versammlungsort des venezianischen Adels errichtet und später als Theater genutzt. Heute dient es als Rathaus.

Der Platz davor ist kleiner und ruhiger als Spianada. Er eignet sich deshalb gut für eine kurze Pause.

San Giacomo sollte nicht als einzelnes Hauptziel behandelt werden. Seine Wirkung entsteht im Zusammenhang mit den umliegenden Straßen, Kirchen und neoklassizistischen Fassaden.

5. Die Kirche des Heiligen Spyridon

Die Kirche Agios Spyridon gehört zu den wichtigsten religiösen Orten Korfus. Der Heilige Spyridon gilt als Schutzpatron der Insel. Sein auffälliger Glockenturm überragt viele Dächer und dient beim Rundgang als Orientierungspunkt.

Die Kirche ist kein gewöhnliches Museum, sondern ein aktiver religiöser Ort. Während Gottesdiensten und Prozessionen sollte entsprechend Rücksicht genommen werden. Schultern und Knie sollten möglichst bedeckt sein; Fotografieren kann eingeschränkt sein.

Mehrmals im Jahr wird der Schrein des Heiligen in großen Prozessionen durch die Stadt getragen. Dabei spielen die traditionsreichen Philharmonieorchester Korfus eine wichtige Rolle im Stadtleben.

Mein Eindruck

Agios Spyridon ist weniger wegen seiner Größe als wegen seiner Bedeutung interessant. Die Kirche erklärt, warum religiöse Tradition, Musik und Stadtgeschichte in Korfu-Stadt so eng miteinander verbunden sind.

6. Liston

Liston ist die bekannteste Häuserzeile der Stadt. Die langen Arkadengänge entstanden während der französischen Herrschaft und erinnern bewusst an repräsentative französische Stadtarchitektur.

Unter den Bögen befinden sich Cafés und Restaurants. Die Lage ist außergewöhnlich, die Preise sind entsprechend häufig höher als in den umliegenden Seitengassen.

Lohnt sich ein Café am Liston?

Für die Atmosphäre: ja.

Für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis: nicht unbedingt.

Liston eignet sich besonders für einen Kaffee oder Aperitif. Für ein vollständiges Essen würde ich eher eine kleinere Taverne in den Seitenstraßen wählen.

Der beste Zeitpunkt

Am frühen Vormittag ist Liston ruhiger und eignet sich besser für Fotos. Am Abend ist der Bereich lebendiger und zeigt stärker seine Funktion als Treffpunkt der Stadt.

7. Spianada

Direkt vor Liston öffnet sich die weitläufige Spianada. Die Fläche entstand ursprünglich aus militärischen Gründen, damit vor der Alten Festung ein freies Verteidigungsfeld blieb. Später wurde sie unter französischem und britischem Einfluss zu einem öffentlichen Platz und Parkbereich umgestaltet.

Die Spianada bildet einen starken Kontrast zur Altstadt. Nach den dunkleren, engen Gassen wirkt der offene Raum besonders weit.

Rund um die Spianada liegen:

  • Liston,
  • Alte Festung,
  • Palast der Heiligen Michael und Georg,
  • Museum für Asiatische Kunst,
  • Boschetto-Garten,
  • Faliraki,
  • mehrere Denkmäler,
  • Stadtbushaltestellen.

Persönliches Highlight

Der Blick von der Spianada auf die Alte Festung ist für mich das charakteristische Stadtbild Korfus. Er verbindet die drei stärksten Elemente der Stadt: europäisch geprägte Architektur, massive Befestigungen und das Ionische Meer.

8. Palast der Heiligen Michael und Georg

Am nördlichen Ende der Spianada steht der Palast der Heiligen Michael und Georg. Er entstand während des britischen Protektorats und gehört zu den bedeutendsten Gebäuden dieser Epoche auf den Ionischen Inseln.

Heute beherbergt der Palast das Museum für Asiatische Kunst. Dessen Sammlungen umfassen ungefähr 15.000 Werke, darunter umfangreiche chinesische und japanische Bestände. In der Sommersaison ist das Museum laut offizieller Museumsseite täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet; im Winter bleibt es dienstags geschlossen und öffnet an den übrigen Tagen von 8:30 bis 15:30 Uhr.

Lohnt sich das Museum für Asiatische Kunst?

Ja, unter drei Bedingungen:

  • du hast mindestens einen ganzen Tag in Korfu-Stadt,
  • du interessierst dich für Kunst oder historische Paläste,
  • du suchst bei Hitze oder Regen ein sinnvolles Innenprogramm.

Bei einem sehr kurzen Erstbesuch würde ich zunächst Altstadt und Alte Festung priorisieren.

Auch ohne Museumsbesuch sehenswert

Der Palast, seine Arkaden, der Garten und die Lage am Rand der Spianada lohnen bereits von außen. Der Bereich wirkt deutlich ruhiger als Liston.

9. Faliraki

Faliraki liegt unterhalb der Altstadtmauern auf der Meerseite des Palastes. Über Treppen und schmale Wege gelangst du zu einem kleinen Bade- und Cafébereich.

Von hier hast du einen besonders schönen Blick auf die Nordseite der Alten Festung. Faliraki ist kein vollwertiger Strand mit ausgedehnten Sandflächen, Liegenreihen und großer Infrastruktur. Es ist vielmehr ein städtischer Zugang zum Meer.

Der Bereich eignet sich für:

  • einen Kaffee am Wasser,
  • eine kurze Badepause,
  • Fotos der Alten Festung,
  • eine Pause nach dem Altstadtrundgang,
  • den späten Nachmittag.

Persönliches Highlight

Faliraki gehört für mich zu den besten Orten in Korfu-Stadt, weil die Stadt hier direkt ans Meer reicht. Nach mehreren Stunden zwischen Gassen und Gebäuden entsteht innerhalb weniger Minuten eine vollkommen andere Atmosphäre.

Für einen klassischen Strandtag sind andere Regionen Korfus geeigneter. Die besten Strände und Inselregionen stehen im vollständigen Korfu-Reiseführer.

10. Die Alte Festung

Die Alte Festung ist die wichtigste einzelne Sehenswürdigkeit von Korfu-Stadt. Sie liegt östlich der Spianada auf einer felsigen Halbinsel und ist durch einen künstlichen Graben vom historischen Zentrum getrennt.

Die heute sichtbaren Befestigungsanlagen wurden über mehrere Epochen ausgebaut. Besonders prägend waren die venezianischen Verteidigungsarbeiten. Die Festungen Korfus spielten über Jahrhunderte eine zentrale Rolle bei der Sicherung der venezianischen Handelswege am Eingang der Adria.

Der Zugang führt über eine Brücke. Innerhalb der Anlage folgen ansteigende Wege, Treppen, Bastionen und Aussichtspunkte.

Von den oberen Bereichen blickst du auf:

  • Korfu-Stadt,
  • Spianada,
  • den Alten Hafen,
  • Garitsa,
  • das Ionische Meer,
  • das griechische Festland,
  • bei klarer Sicht Richtung Albanien.

Für die Sommersaison 2026 nennt das griechische Kulturministerium eine tägliche Öffnung von 8 bis 20 Uhr. Im Winter gelten kürzere Zeiten. Die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittspreise sollten kurz vor dem Besuch nochmals kontrolliert werden.

Wie viel Zeit braucht man?

Für einen zügigen Rundgang: ungefähr 60 Minuten.

Für Aussichtspunkte, Gebäude und längere Fotostopps: 90 Minuten.

Bei Konzerten, Ausstellungen oder detailliertem historischem Interesse entsprechend länger.

Wann sollte man die Festung besuchen?

Im Sommer möglichst:

  • direkt nach der Öffnung oder
  • am späteren Nachmittag.

Die Wege bieten nur begrenzt Schatten. Zur Mittagszeit können Aufstieg und Besichtigung anstrengend werden.

Mein persönliches Highlight

Der beste Moment ist nicht zwingend der höchste Punkt. Bereits auf dem Weg nach oben öffnen sich immer neue Perspektiven auf Spianada, Altstadt und Meer. Die Festung funktioniert deshalb weniger als einzelner Aussichtspunkt und mehr als fortlaufender Panoramaweg.

Alte oder Neue Festung: Welche lohnt sich mehr?

MerkmalAlte FestungNeue Festung
Eindruck beim ersten Besuchstärkerergänzend
Aussicht aufs Meerausgezeichnetgut
Aussicht auf Altstadtdächersehr gutausgezeichnet
Zeitbedarf60 bis 90 Minuten45 bis 75 Minuten
Lagedirekt an Spianadawestlicher Altstadtrand
Schattenwenigwenig
Empfehlung bei wenig Zeiteindeutig besuchennur von außen
Empfehlung bei einem ganzen Tagbesuchenzusätzlich möglich

Bei einem ersten Besuch würde ich immer die Alte Festung wählen.

Beide Festungen an einem heißen Sommertag vollständig zu besichtigen, ist nur bei starkem historischem Interesse sinnvoll.

Weitere Museen in Korfu-Stadt

Korfu-Stadt besitzt mehr Museen, als an einem Tag sinnvoll besucht werden können.

Archäologisches Museum

Das Archäologische Museum liegt südlich der eigentlichen Altstadt in Richtung Garitsa. Es zeigt Funde aus verschiedenen Epochen der Inselgeschichte. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich 2026 zwischen Sommer und Winter und sollten vor dem Besuch auf der Website des griechischen Kulturministeriums kontrolliert werden.

Geeignet für:

  • Archäologieinteressierte,
  • einen zweiten Tag in Korfu-Stadt,
  • Regen,
  • Kombination mit Garitsa.

Byzantinisches Museum Antivouniotissa

Das Museum befindet sich in einer historischen Kirche und konzentriert sich auf byzantinische und nachbyzantinische Kunst. Es liegt im nördlichen Teil der Altstadt und lässt sich gut mit Faliraki und dem Palast verbinden.

Geeignet für:

  • Ikonen und religiöse Kunst,
  • ruhige Museumsbesuche,
  • vertieftes Interesse an der Inselgeschichte.

Casa Parlante

Casa Parlante stellt das Leben einer wohlhabenden Familie im Korfu des 19. Jahrhunderts nach. Das Museum befindet sich in einem historischen Stadthaus und arbeitet stärker mit inszenierten Räumen und Geschichten als mit klassischen Vitrinen.

Geeignet für:

  • Familien,
  • kürzere Museumsbesuche,
  • Reisende, die Alltagsgeschichte interessanter finden als archäologische Sammlungen.

Welches Museum sollte man wählen?

InteresseBeste Wahl
Kunst und repräsentativer PalastMuseum für Asiatische Kunst
Antike GeschichteArchäologisches Museum
Ikonen und KirchenkunstAntivouniotissa
Alltagsleben im 19. JahrhundertCasa Parlante
Nur vier Stunden verfügbarkein großes Museum
Starke MittagshitzeMuseum für Asiatische Kunst
RegenwetterMuseum und Altstadtcafés kombinieren

Korfu-Stadt in zwei Stunden

Bei sehr wenig Zeit:

  1. Spianada
  2. Liston
  3. Kirche Agios Spyridon
  4. Altstadtgassen
  5. Alte Festung nur von außen
  6. kurzer Abstecher zum Palast

Diese Route vermittelt einen ersten Eindruck, bleibt aber oberflächlich.

Korfu-Stadt in vier Stunden

Die beste Route für einen halben Tag:

  1. Start bei der Neuen Festung
  2. jüdisches Viertel
  3. Altstadtgassen
  4. Agios Spyridon
  5. Liston
  6. Spianada
  7. Alte Festung

Für einen vollständigen Aufstieg zur Alten Festung muss der Rundgang zügig bleiben.

Korfu-Stadt an einem Tag

Vormittag

  • Neue Festung oder jüdisches Viertel
  • Kantounia
  • Agios Spyridon
  • San Giacomo
  • Liston

Mittag

  • frühes Mittagessen in einer Seitengasse
  • kurze Pause auf der Spianada

Nachmittag

  • Museum für Asiatische Kunst oder Faliraki
  • Alte Festung am späteren Nachmittag
  • Garitsa oder Liston am Abend

Diese Route bietet die ausgewogenste Mischung aus Geschichte, Architektur, Meer und Stadtleben.

Was ich bei einem Tag nicht einplanen würde

Nicht sinnvoll ist die Kombination aus:

  • beiden Festungen,
  • drei Museen,
  • Kanoni,
  • Mon Repos,
  • Paleokastritsa,
  • ausführlichem Altstadtrundgang.

Korfu-Stadt selbst bietet genug Inhalt für einen Tag. Ausflüge außerhalb des Zentrums sollten auf einen weiteren Tag verschoben werden.

Essen in Korfu-Stadt

Die Küche Korfus wurde stärker von venezianischen Einflüssen geprägt als viele andere regionale Küchen Griechenlands.

Typische Gerichte sind:

Pastitsada

Fleisch mit einer kräftig gewürzten Tomatensauce und Pasta. Pastitsada ist eines der charakteristischsten Gerichte Korfus.

Sofrito

Dünn geschnittenes Fleisch, meist Kalb, mit Knoblauch, Petersilie, Wein oder Essig.

Bourdeto

Ein würziges Fischgericht mit rotem Pfeffer. Es ist kräftiger und schärfer als viele typische touristische Fischgerichte.

Bianco

Fisch mit Kartoffeln, Knoblauch, Zitrone und heller Sauce.

Tsitsibira

Die korfiotische Variante eines Ingwergetränks gehört zum britischen kulinarischen Erbe der Insel.

Kumquat

Kumquat wird zu Likör, Marmelade und Süßigkeiten verarbeitet. Bei Souvenirprodukten lohnt sich ein Blick auf Zutaten und tatsächlichen Fruchtanteil.

Wo essen?

Direkt am Liston bezahlst du vor allem für die Lage. Für Kaffee und Atmosphäre ist das vertretbar.

Für ein vollständiges Essen sind die kleineren Straßen zwischen:

  • Agios Spyridon,
  • San Giacomo,
  • jüdischem Viertel,
  • Altem Hafen

meist interessanter.

Korfu-Stadt am Abend

Am Abend verändert sich die Stadt deutlich. Viele Tagesausflügler und Kreuzfahrtpassagiere sind bereits abgereist. Gleichzeitig füllen sich Liston, San Giacomo und die Altstadtgassen mit Einheimischen und Übernachtungsgästen.

Besonders lohnend sind:

  • ein später Spaziergang durch die Kantounia,
  • ein Aperitif am Liston,
  • Faliraki vor Sonnenuntergang,
  • die Promenade von Garitsa,
  • die beleuchtete Alte Festung,
  • Abendessen in einer kleineren Seitengasse.

Eine Übernachtung in Korfu-Stadt lohnt sich deshalb auch dann, wenn der restliche Urlaub an einem Strandort stattfindet.

Garitsa-Promenade

Südlich der Alten Festung beginnt die Bucht von Garitsa. Die Promenade führt entlang des Wassers in Richtung Mon Repos und Kanoni.

Der Bereich ist weniger historisch dicht als die Altstadt, eignet sich aber für:

  • einen Abendspaziergang,
  • Joggen,
  • Blick auf die Alte Festung,
  • Restaurants am Wasser,
  • eine Verbindung Richtung Mon Repos.

Wer bereits einen vollständigen Tag in den engen Altstadtgassen verbracht hat, findet hier mehr Raum und Ruhe.

Mon Repos mit Korfu-Stadt verbinden

Mon Repos liegt südlich des Zentrums in einer großen Parkanlage. Das neoklassizistische Gebäude wurde im 19. Jahrhundert errichtet und wird heute als Museum genutzt. Der Park ist öffentlich zugänglich.

Die Kombination lohnt sich bei mindestens anderthalb Tagen in Korfu-Stadt.

Eine sinnvolle Reihenfolge lautet:

Altstadt → Garitsa → Mon Repos → Kanoni

Für einen ersten halben Tag würde ich Mon Repos nicht anstelle der Alten Festung besuchen.

Vom Flughafen nach Korfu-Stadt

Der internationale Flughafen liegt unmittelbar südlich der Stadt. Dadurch ist das Zentrum schnell erreichbar.

Die Stadtbuslinie 15 verbindet den Flughafen mit:

  • der Green-Bus-Station,
  • San Rocco im Stadtzentrum,
  • dem Hafen.

Die offizielle Bushaltestelle befindet sich vor Terminal A. Fahrpläne ändern sich saisonal und sollten unmittelbar vor der Reise geprüft werden.

Korfu-Stadt eignet sich deshalb besonders gut für:

  • die erste Nacht nach einer späten Ankunft,
  • die letzte Nacht vor einem frühen Rückflug,
  • einen Urlaub ohne Mietwagen,
  • einen geteilten Aufenthalt aus Stadt und Strand.

Ausführlichere Informationen stehen im Beitrag über Busse auf Korfu, Fahrpläne und wichtige Verbindungen.

Vom Hafen in die Altstadt

Der Neue Hafen liegt westlich der Altstadt. Fähren und Kreuzfahrtschiffe nutzen unterschiedliche Bereiche der weitläufigen Hafenanlage.

Die Linie 15 verbindet Hafen, Innenstadt, Green-Bus-Station und Flughafen. Für Kreuzfahrtpassagiere bestehen zusätzlich Verbindungen in Richtung Spilia und Spianada.

Je nach Liegeplatz und genauer Route ist die Altstadt auch zu Fuß erreichbar. Bei großer Hitze und begrenzter Aufenthaltszeit ist der Bus zweckmäßiger.

Die vollständige Planung für Schiffsreisende steht im Beitrag Korfu auf eigene Faust: Kreuzfahrthafen, Altstadt und Ausflüge.

Parken in Korfu-Stadt

Mit dem Auto direkt in die historische Altstadt zu fahren, ist nicht sinnvoll. Viele Straßen sind eng, als Einbahnstraße geführt, nur eingeschränkt befahrbar oder Fußgängern vorbehalten.

Rund um das Zentrum bestehen mehrere öffentliche und private Parkmöglichkeiten. Die offizielle Tourismusseite nennt unter anderem Parkflächen an den nördlichen und südlichen Zufahrten sowie Bereiche nahe der Spianada und der Ionischen Universität.

Praktische Strategie

  1. Parkplatz am Rand des historischen Zentrums wählen.
  2. Die Altstadt vollständig zu Fuß erkunden.
  3. Das Fahrzeug nicht für kurze Fahrten zwischen Spianada, Festungen und Museen verwenden.
  4. Am Vormittag anreisen, bevor sich zentrale Flächen füllen.
  5. Keine knappe Weiterfahrt direkt nach einem Museumsbesuch planen.

Mietwagen während eines Stadtaufenthalts

Wer eine oder zwei Nächte in Korfu-Stadt verbringt, benötigt dort kein Auto. Zweckmäßiger ist häufig:

  • Mietwagen erst nach dem Stadtaufenthalt übernehmen oder
  • eine Unterkunft mit ausdrücklich bestätigtem Parkplatz wählen.

Korfu-Stadt ohne Mietwagen

Korfu-Stadt ist der beste Standort auf der Insel für einen Aufenthalt ohne Auto.

Die Blue Buses verbinden das Zentrum unter anderem mit:

  • Flughafen,
  • Hafen,
  • Kanoni,
  • Mon Repos und südlichen Vororten,
  • mehreren küstennahen Orten.

Die Green Buses fahren von ihrer separaten Station zu weiter entfernten Inselzielen. Das zweigeteilte System wird im Korfu-Busleitfaden genauer erklärt.

Baden in Korfu-Stadt

Korfu-Stadt ist kein klassischer Badeort. Trotzdem bestehen mehrere Möglichkeiten für eine kurze Abkühlung.

Faliraki

Beste Kombination aus Altstadt, Café und Meerblick.

Bereich an der Alten Festung

Nahe den Festungsmauern existieren kleine Zugänge zum Wasser. Die offizielle Tourismusseite weist auf einen kleinen Strand in der Nähe der Alten Festung hin.

Mon Repos

Im Parkbereich und an der Küste südlich der Stadt gibt es weitere kleinere Badezugänge.

Für einen vollständigen Strandtag sind Glyfada, Paleokastritsa, Issos oder Agios Gordios besser geeignet. Diese Ziele stehen im großen Korfu-Reiseführer.

Korfu-Stadt bei großer Hitze

Im Juli und August sollte die Route angepasst werden:

  1. Alte Festung direkt nach der Öffnung besuchen.
  2. Anschließend durch die schattigeren Altstadtgassen gehen.
  3. Mittags ein Museum oder längere Pause einplanen.
  4. Spianada und Faliraki erst am späteren Nachmittag besuchen.
  5. Wasser und Kopfbedeckung mitnehmen.

Die Alte und Neue Festung besitzen große ungeschützte Flächen. Beide Aufstiege zur Mittagszeit zu kombinieren, ist nicht empfehlenswert.

Korfu-Stadt bei Regen

Bei Regen eignen sich:

  • Museum für Asiatische Kunst,
  • Casa Parlante,
  • Archäologisches Museum,
  • Antivouniotissa-Museum,
  • Kirchen,
  • Liston-Arkaden,
  • Cafés und kleinere Geschäfte.

Das Pflaster der Altstadt und die Wege in den Festungen können rutschig werden. Bei starkem Regen sollte auf den vollständigen Festungsaufstieg verzichtet werden.

Barrierefreiheit

Spianada, Liston und größere Straßen sind vergleichsweise gut zugänglich. Schwieriger sind:

  • unebenes Pflaster,
  • enge Gehwege,
  • Stufen,
  • steile Gassen,
  • Festungszugänge,
  • obere Aussichtspunkte,
  • Faliraki-Zugänge.

Für Personen mit eingeschränkter Mobilität eignet sich eine Route rund um Spianada, Liston, den Palast und die breiteren Altstadtstraßen besser als ein vollständiger Festungsaufstieg.

Beste Reisezeit für Korfu-Stadt

April und Mai

Angenehm für Stadtbesichtigungen und längere Spaziergänge. Einzelne Sehenswürdigkeiten können noch kürzere Nebensaisonzeiten haben.

Juni

Sehr gute Kombination aus langen Tagen, meist stabilem Wetter und noch moderaterer Hitze.

Juli und August

Alle touristischen Angebote sind geöffnet, gleichzeitig sind Altstadt und Festungen stark besucht. Früher Start erforderlich.

September

Für mich der beste Monat für eine Kombination aus Stadt und Baden. Das Meer ist warm, die größte Sommerhitze lässt gewöhnlich nach.

Oktober

Gut für Kultur und Spaziergänge, allerdings steigt die Wahrscheinlichkeit von Regentagen.

Ostern in Korfu-Stadt

Das Osterfest gehört zu den wichtigsten kulturellen Ereignissen Korfus. Prozessionen, Philharmonieorchester und traditionelle Bräuche ziehen sehr viele Besucher an.

Die Atmosphäre ist außergewöhnlich, die Stadt ist zu dieser Zeit allerdings stark ausgelastet. Unterkünfte und Verkehr müssen wesentlich früher geplant werden als bei einem gewöhnlichen Frühjahrsaufenthalt.

Die häufigsten Fehler in Korfu-Stadt

Nur Liston und Spianada ansehen

Damit bleiben jüdisches Viertel, Wohnstraßen und die weniger touristischen Kantounia unberücksichtigt.

Beide Festungen vollständig besuchen

Bei wenig Zeit erzeugt das zwei lange Aufstiege und lässt kaum Raum für die eigentliche Altstadt.

Zur Mittagszeit auf die Alte Festung steigen

Im Sommer fehlt auf großen Teilen der Strecke Schatten.

Mit dem Auto durch das Zentrum fahren

Die Parkplatzsuche und engen Straßen kosten mehr Zeit, als das Fahrzeug einspart.

Paleokastritsa in einen kurzen Stadtbesuch pressen

Für Paleokastritsa ist ein eigener Ausflug sinnvoll. Die Fahrt nimmt einen erheblichen Teil des Tages in Anspruch.

Nur tagsüber bleiben

Korfu-Stadt wirkt am Abend ruhiger und stärker vom lokalen Leben geprägt.

Ein großes Restaurant direkt am Liston als einzige kulinarische Erfahrung wählen

Die Seitengassen bieten häufig mehr regionale Atmosphäre.

Persönliche Rangliste der wichtigsten Erlebnisse

  1. Alte Festung am späten Nachmittag
  2. Übergang aus den Kantounia zur Spianada
  3. Faliraki mit Blick auf die Festung
  4. Gassen rund um Agios Spyridon
  5. Jüdisches Viertel unterhalb der Neuen Festung
  6. Abendstimmung bei Liston
  7. Museum für Asiatische Kunst
  8. Spaziergang entlang der Garitsa-Bucht

Häufige Fragen zu Korfu-Stadt

Wie lange braucht man für Korfu-Stadt?

Für Altstadt, Liston und Spianada genügen etwa drei Stunden. Mit der Alten Festung solltest du mindestens vier bis fünf Stunden einplanen. Ein ganzer Tag ermöglicht zusätzlich ein Museum, Faliraki und ein entspanntes Essen.

Was muss man in Korfu-Stadt gesehen haben?

Die wichtigsten Ziele sind die Alte Festung, Spianada, Liston, die Kirche Agios Spyridon und die Altstadtgassen. Bei mehr Zeit kommen Faliraki, das jüdische Viertel und das Museum für Asiatische Kunst hinzu.

Ist Korfu-Stadt schön?

Ja. Die Stadt besitzt eine ungewöhnliche Kombination aus venezianischen Befestigungen, französisch geprägten Arkaden, britischer Architektur, griechischen Kirchen und direktem Meerzugang.

Welche Festung ist besser?

Für einen ersten Besuch ist die Alte Festung eindeutig interessanter. Die Neue Festung lohnt sich als Ergänzung bei einem ganzen Tag.

Kann man Korfu-Stadt zu Fuß erkunden?

Ja. Das historische Zentrum ist kompakt und wird am besten vollständig zu Fuß erkundet. Nur Flughafen, Hafen, Mon Repos und Kanoni erfordern längere Wege oder eine Busfahrt.

Kann man in Korfu-Stadt baden?

Eine kurze Badepause ist unter anderem bei Faliraki möglich. Für einen vollständigen Strandtag sind andere Regionen der Insel besser geeignet.

Lohnt sich eine Übernachtung?

Ja. Am Abend verlassen viele Tagesgäste die Stadt. Liston, Altstadtgassen und Garitsa wirken dann ruhiger und atmosphärischer.

Wo kann man in Korfu-Stadt parken?

Es bestehen mehrere öffentliche und private Parkbereiche außerhalb beziehungsweise am Rand der Altstadt. Direkt in das historische Zentrum sollte nicht gefahren werden.

Wie kommt man vom Flughafen ins Zentrum?

Die Stadtbuslinie 15 verbindet den Flughafen mit der Green-Bus-Station, San Rocco und dem Hafen.

Wie weit ist der Kreuzfahrthafen von der Altstadt entfernt?

Je nach Liegeplatz sind es ungefähr zwei bis drei Kilometer. Busse verbinden den Hafen mit Spilia, Spianada und weiteren zentralen Haltestellen.

Ist Korfu-Stadt für einen Kreuzfahrttag geeignet?

Ja. Die Altstadt lässt sich ohne organisierten Ausflug besuchen. Bei vier bis sechs Stunden Aufenthalt sollten Altstadt, Liston, Spianada und gegebenenfalls die Alte Festung priorisiert werden.

Fazit: Korfu-Stadt verdient mehr als einen kurzen Fotostopp

Korfu-Stadt ist weit mehr als der Ausgangspunkt für Strände und Inselausflüge. Die Hauptstadt besitzt einen eigenständigen Charakter, der sich deutlich von anderen griechischen Inselorten unterscheidet.

Die beste Route beginnt bei der Neuen Festung, führt durch das jüdische Viertel und die Kantounia zur Kirche Agios Spyridon und öffnet sich anschließend bei Liston und Spianada. Faliraki und die Alte Festung bilden den stärksten Abschluss.

Wer nur wenige Stunden zur Verfügung hat, sollte sich auf Altstadt und Alte Festung konzentrieren. Bei einem ganzen Tag kommen ein Museum, Faliraki und ein Abendspaziergang hinzu.

Mein persönlicher Höhepunkt ist nicht eine einzelne Sehenswürdigkeit, sondern die Abfolge aus engen Altstadtgassen, offener Spianada und dem anschließenden Blick von der Alten Festung über Stadt und Meer.

Weitere Reiseplanung:

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Busse auf Korfu: Fahrpläne, Preise und Verbindungen

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  • Kreuzfahrt griechische Inseln: Die schönsten Routen, Häfen und Ausflüge
    Eine Kreuzfahrt durch die griechischen Inseln verbindet historische Städte, weiß getünchte Dörfer, kleine Buchten und das tiefblaue Meer der Ägäis. Innerhalb weniger Tage lassen sich mehrere Inseln besuchen, ohne ständig Hotels wechseln, Fähren buchen oder Gepäck transportieren zu müssen. Besonders Santorin, Mykonos, Kreta, Rhodos, Kos und Korfu gehören zu den bekanntesten Kreuzfahrtzielen Griechenlands. Doch auch … Weiterlesen
  • Santorin für Abenteuerlustige: Aktivitäten und Ausflüge für Kreuzfahrtpassagiere
    Santorin ist weit mehr als weiße Häuser, blaue Kirchenkuppeln und der berühmte Sonnenuntergang von Oia. Die Vulkaninsel bietet steile Wanderwege, zerklüftete Küsten, schwarze Lavastrände, spektakuläre Felsformationen und zahlreiche Möglichkeiten, die Insel aktiv zu entdecken. Gerade für Kreuzfahrtpassagiere ist Santorin ein außergewöhnliches Ziel. Schon die Einfahrt in die Caldera vermittelt einen Eindruck von den gewaltigen Dimensionen … Weiterlesen
  • Busse auf Santorini: Fahrpläne, Preise und wichtige Verbindungen
    Santorini lässt sich trotz seiner steilen Landschaft und der über die Insel verteilten Orte vergleichsweise gut mit öffentlichen Bussen erkunden. Von Fira bestehen Verbindungen zum Flughafen, zum Fährhafen Athinios, nach Oia, Kamari, Perissa, Akrotiri und in mehrere kleinere Orte. Das Busnetz ist sternförmig aufgebaut. Fast alle Linien beginnen oder enden am zentralen Busbahnhof in Fira. … Weiterlesen
  • Busse auf Korfu: Fahrpläne, Preise und wichtige Verbindungen
    Korfu lässt sich in vielen Regionen gut mit öffentlichen Bussen erkunden. Zwischen Korfu-Stadt, dem Flughafen, dem Hafen, beliebten Ferienorten und zahlreichen Stränden bestehen regelmäßige Verbindungen. Das Bussystem ist allerdings zweigeteilt. Auf Korfu verkehren: Die Blue Buses bedienen Korfu-Stadt und die nähere Umgebung. Die Green Buses verbinden die Inselhauptstadt mit weiter entfernten Orten wie Paleokastritsa, Sidari, … Weiterlesen
  • Busse auf Kreta: Fahrpläne, Preise und wichtige Verbindungen
    Kreta besitzt das umfangreichste öffentliche Busnetz aller griechischen Inseln. Reisende können viele Städte, Ferienorte, Flughäfen, Strände und Ausgangspunkte für Wanderungen ohne Mietwagen erreichen. Besonders entlang der Nordküste bestehen regelmäßige Verbindungen zwischen Chania, Rethymno, Heraklion, Malia und Agios Nikolaos. Die Größe der Insel macht das Bussystem jedoch komplexer als auf Kos, Santorini oder Mykonos. Auf Kreta … Weiterlesen
  • Busse auf Rhodos: Fahrpläne, Preise und wichtige Verbindungen
    Rhodos lässt sich in vielen Regionen gut mit öffentlichen Bussen erkunden. Besonders Rhodos-Stadt, der Flughafen, Faliraki, Lindos und zahlreiche Ferienorte entlang der Ost- und Westküste sind an das Busnetz angeschlossen. Die Orientierung ist anfangs dennoch nicht ganz einfach. Auf Rhodos verkehren zwei unterschiedliche Busunternehmen: RODA und KTEL Rhodos. Beide Betreiber bedienen andere Teile der Insel … Weiterlesen
  • Busfahren auf griechischen Inseln: Fahrpläne, Preise und Verbindungen
    Öffentliche Busse sind auf vielen griechischen Inseln das wichtigste Verkehrsmittel für Reisende ohne Mietwagen. Sie verbinden Flughäfen, Hafenstädte, Ferienorte, Strände und bekannte Sehenswürdigkeiten miteinander. Besonders auf Kreta, Rhodos, Kos, Korfu und Santorini lassen sich zahlreiche Ziele günstig mit dem Bus erreichen. Das Bussystem ist jedoch nicht auf jeder Insel gleich organisiert. Fahrpläne ändern sich saisonal, … Weiterlesen
  • Mykonos Reiseführer: Chora, Strände, Delos und die beste Inselroute
    Mykonos ist wunderschön, teuer, windig, fotogen, stellenweise extrem voll und trotzdem eine Insel, die ich nicht auf ihre Beachclubs und Instagram-Bilder reduzieren würde. Wer Mykonos nur als Partyinsel betrachtet, verpasst den interessantesten Teil: Chora am frühen Morgen, die verwinkelten Gassen hinter Matogianni, kleine Kirchen, die Windmühlen, das Meer direkt unter den Balkonen von Little Venice … Weiterlesen
  • Kefalonia Urlaub: Die schönsten Orte, Strände & meine Route
    Kefalonia ist keine griechische Insel, die ich möglichst schnell „abhaken“ würde. Dafür ist sie zu groß, zu bergig und vor allem zu unterschiedlich. Im Norden liegen kleine Hafenorte wie Fiskardo und Assos zwischen grünen Berghängen. An der Westküste fällt das Gebirge spektakulär zum Meer ab und schafft Strände wie Myrtos. Rund um Sami liegen mit … Weiterlesen
  • Korfu-Stadt: Sehenswürdigkeiten, perfekter Rundgang und Tipps
    Korfu-Stadt ist keine typische griechische Inselstadt mit weißen Würfelhäusern und blauen Kuppeln. Stattdessen erwarten dich venezianische Festungen, pastellfarbene Stadthäuser, französisch wirkende Arkaden, britische Paläste und ein dichtes Netz aus schmalen Altstadtgassen. Die Stadt wird auf Griechisch Kerkyra genannt und gehört für mich zu den interessantesten Inselhauptstädten im Mittelmeer. Sie wirkt nicht wie eine künstlich geschaffene … Weiterlesen
  • Korfu: Sehenswürdigkeiten, Strände und Reisetipps
    Korfu entspricht nicht dem typischen Bild aus weißen Würfelhäusern und kargen Vulkanlandschaften. Die Insel im Ionischen Meer ist deutlich grüner als viele Inseln der Ägäis. Olivenhaine, Zypressen, steile Küsten, venezianische Festungen und dicht bewachsene Berghänge prägen das Landschaftsbild. Genau diese Vielfalt ist Korfus größte Stärke, erschwert aber die Reiseplanung. Die Insel ist langgestreckt, die Straßen … Weiterlesen
  • Ionische Inseln 2026: Korfu, Lefkada, Kefalonia und Co. im ehrlichen Vergleich
    Die Ionischen Inseln unterscheiden sich deutlich von den bekannteren Kykladen rund um Santorin und Mykonos. Statt karger Vulkanlandschaften und weiß getünchter Würfelhäuser dominieren im Westen Griechenlands Olivenhaine, Zypressen, bewaldete Berghänge, helle Kalksteinklippen und auffallend blaues Wasser. Genau diese landschaftliche Ähnlichkeit macht die Auswahl allerdings schwierig. Auf Bildern wirken Korfu, Lefkada, Kefalonia und Zakynthos zunächst beinahe … Weiterlesen
  • Griechische Inseln: Die schönsten Inseln, Highlights und meine Empfehlungen
    Santorin wegen der Caldera? Kreta wegen seiner Vielfalt? Rhodos für Geschichte und Strände? Korfu für grüne Landschaften? Oder lieber eine ruhigere Insel wie Karpathos? Wer einen Urlaub auf einer griechischen Insel plant, steht vor einem ungewöhnlich großen Luxusproblem. Griechenland umfasst laut offizieller griechischer Tourismusorganisation rund 6.000 Inseln und Inselchen, davon 227 bewohnte Inseln. Sie verteilen … Weiterlesen
  • Mykonos auf eigene Faust: Kreuzfahrthafen, Ausflüge und perfekte Tagesrouten
    Willkommen zu unserem umfangreichen Guide über Kreuzfahrtausflüge auf Mykonos! Diese atemberaubende Insel in der Ägäis ist ein Juwel, das jährlich Tausende von Kreuzfahrtgästen anlockt, die ihre einzigartige Mischung aus traditioneller griechischer Kultur, atemberaubenden Landschaften und pulsierendem Nachtleben erleben möchten. Ob Sie zum ersten Mal eine Kreuzfahrt unternehmen oder ein erfahrener Seefahrer sind, Mykonos hat für … Weiterlesen
  • Mykonos an einem Tag: Die perfekte Route durch Chora, Little Venice und zu den Windmühlen
    Nur einen Tag auf Mykonos zu haben klingt zunächst nach zu wenig Zeit. Tatsächlich lässt sich die bekannteste Seite der Insel erstaunlich gut an einem einzigen Tag entdecken – wenn man nicht versucht, gleichzeitig Chora, Delos, drei Strände, Ano Mera und einen Beachclub abzuhaken. Genau das ist für mich der entscheidende Punkt. Mykonos ist klein, … Weiterlesen
  • Santorin Geheimtipps: 6 besondere Orte abseits von Oia und Fira
    Santorin wird meist auf drei Motive reduziert: die weißen Häuser von Oia, die blauen Kirchenkuppeln und den Blick über die Caldera. Diese Bilder gehören zur Insel und sind beim ersten Besuch durchaus sehenswert. Sie zeigen jedoch nur einen kleinen, stark touristisch geprägten Ausschnitt. Gerade an Tagen mit mehreren Kreuzfahrtschiffen können sich die Gassen von Oia … Weiterlesen
  • Santorin auf eigene Faust: Kreuzfahrthafen, Seilbahn, Oia und sichere Tagesrouten
    Santorin gehört zu den eindrucksvollsten, aber auch kompliziertesten Kreuzfahrthäfen im Mittelmeer. Das Problem ist nicht die Entfernung zwischen den Sehenswürdigkeiten. Die Insel ist vergleichsweise kompakt. Entscheidend sind das Tendern, der Aufstieg vom Alten Hafen nach Fira, der Verkehr nach Oia und die Rückkehr zur Seilbahn. Wer nur die offizielle Liegezeit betrachtet, überschätzt deshalb seine tatsächlich … Weiterlesen
  • Ein Tag in Santorin: Die beste Route für Kreuzfahrtpassagiere
    Santorin gehört zu den eindrucksvollsten Kreuzfahrtzielen im Mittelmeer. Gleichzeitig ist die Insel einer der Häfen, bei denen die offizielle Liegezeit wenig darüber aussagt, wie viele Stunden tatsächlich für Besichtigungen bleiben. Kreuzfahrtschiffe legen nicht direkt an einem Kai an. Sie ankern in der Caldera, Passagiere fahren mit Tenderbooten an Land und müssen anschließend die hohe Calderawand … Weiterlesen

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