Hilfe – warum versteht mich keiner (mehr) – richtiges Kommunizieren

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Kommunikation ist heutzutage wichtiger als je zuvor

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Kommunikation ist heutzutage das A und O in unserer Informationsgesellschaft – richtiges Kommunizieren muss somit erlernt werden! Durch Kommunikation werden Informationen (aus)getauscht, wodurch es zu einer Wissens- und Verhaltensänderung kommen kann (allerdings nicht muss). Insbesondere in Krisenfällen (Notfällen, Kriegszuständen und humanitären Katastrophen) wird der Kommunikation höchste Bedeutung zugeschrieben. Irrtümlicher Weise wird angenommen, dass es bei Kommunikation somit ein richtig oder falsch geben muss. Im Prinzip gibt es dies, es kommt jedoch auf die aktuelle Situation und den Befindungszustand an.

Die Arten von Kommunikation

  • verbale Kommunikation
  • schriftliche Kommunikation
  • Mimik
  • Gestik
  • Ausdrucksweise
  • Körpersprache
  • Augenkontakt
  • Verhalten

In diesem Blogartikel geht es allerdings rein um verbale Kommunikation – also dem Gesprochenem. Dies ist möglich über eine Face-to-Face Kommunikation, einer Kommunikation in der gleichen näheren physischen Umgebung oder über eine digitales oder analoges Medium (z.B. Telefonieren über ein Mobiltelefon). Jedoch gibt es leider viele Hindernisse auf dem Weg vom Sender zum Empfänger.

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Barrieren und Hindernisse

Nr. 1: Sprachliche Barriere

Der Sender und Empfänger sprechen nicht die gleiche Sprache. Die sprachliche Barriere umfasst einerseits die verschiedenen Fremdsprachen, andererseits aber auch körperliche Dysfunktionen z.B. Stummheit, Mutisten, Taubheit, etc. Meist wird aber davon ausgegangen, dass ein Übersetzungs- oder Verständnisproblem aufgrund von Fremdsprachen vorliegt.

Nr. 2: Qualität & Wortschatz

Uns sollte allen bewusst werden (und sein), dass unser gegenüber nicht den gleichen Wortschatz verfügt oder hat.  Dies ist bemerkbar, wenn ein Kind nachfragt: “Was ist denn ein …”. Nicht alle haben das gleiche Fachvokabular, da Interessensbereiche aber auch Arbeit und Ausbildung unterschiedlich gestreut sind. Der tägliche Wortschatz umfasst meist nur wenige Wörter und ist sehr gering. Zudem passt er sich laufend an unser Umfeld (also Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis) an.

Qualität VS Fachwissen

Fachwissen ist spezifisches Wissen, welches sich durch die Arbeit, die Ausbildung oder des eigenen persönliches Interesses ansammelt. Fachwissen ist meist tiefenspezifisch. Die Qualität hängt sehr vom Interesse, allerdings auch von der Aktualität ab. Weiters von der Richtigkeit der Information. Qualitatives Fachwissen ist von höchster Güte und somit sehr wertvoll.

Nr. 3: Störvariablen

Stellen Sie sich ein romantisches Abendessen vor. Und dazu ein kleines Kind welches pausenlos schreit. Störvariabeln können vielfältig sein. Bei einem Telefongespräch könnten beispielsweise Verbindungsabbrüche auftreten. Unvollständige Sätze oder halbe Informationen können somit zu Fehlinterpretationen oder Fehlentscheidungen führen. Störvariabeln sollten deshalb immer berücksichtigt und ausgeschaltet werden.

Nr. 4: Tonart & Beschimpfen

Kommandieren oder gar befehlen ist für die wenigsten angenehm. Auch kränkt es viele und sie werden als gehässig oder sogar bösartig dargestellt. Vergessen Sie niemals auf ein Bitte und versuchen Sie in Ihrer Botschaft deutlich zu machen weshalb es so wichtig ist. Vermeiden Sie Drohungen. Dies ist zwar ein Machtmittel, allerdings nicht auf menschlicher Ebene. Kein Mitarbeiter verbessert sich im Job nach einer Drohung. Besser wären mögliche Konsequenzen sachlich zu besprechen.

Beschimpfen Sie keinen noch stellen Sie Personen bloß. Ein Gespräch mit dem Beteiligten hilft in den meisten Fällen und ist viel effektiver und zielführender. Wissen Sie dass die Person schnell überreagiert versuchen Sie in Ihrer Formulierung sich dafür die Schuld zu geben (ich glaube ich hab mich falsch ausgedrückt, vielleicht habe ich es nicht gut erklärt, vielleicht habe ich es Ihnen nicht genau gesagt,  …).

Nr. 5: Ratschläge, Komplimente und Vorschläge, Schmeicheleien

Hat man sich früher noch über ein Kompliment gefreut, gelächelt, sich bedankt und gut gefühlt wird es heutzutage meist missinterpretiert und falsch verstanden. Als Flirt-Versuch. Ein Versuch des Anbaggerns. Als alles mögliche nur nicht als das was es gedacht war.

Ratschläge waren früher gern gesehen. Fachlich und sachlich halfen Sie dem anderen etwas besser zu machen. Man hat mit einem Danke das ganze angenommen und versucht und sich meist weiterentwickelt. Andere Sichtweisen können unglaublich helfen. Heutzutage sind Rat- und Vorschläge verpönt. Wie soll ein anderer irgendetwas über meine Situation wissen. Kann er dich nicht. Jegliches wird als Kritik gegen die eigene Person verstanden. Und zum trotz wird es erst recht auf Ihre Art gemacht. Festgefahren.

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Verzichten Sie deshalb auf ungefragte Komplimente, Vor- oder Ratschläge. Das Gegenüber gibt meist den Einsatz vor. Dies kann zum Beispiel oftmaliges durch die Haare fahren (Frisur), Spielen mit Ketten oder Ringen (Schmuck) sein. Achten Sie ebenso auf die Vorgeschichte. Hätte die Person gerne ein Lob oder eine Kritik.

Hier ist uns kommunikationstechnisch sicher einer der schlimmsten Fehler passiert. Aber Menschen und Gesellschaften ändern sich mit der Zeit. Und diesen Trend muss man folgen und sollte man akzeptieren.

Nr. 6: Urteilen und Interpretationen

Das Schubkasten-Prinzip. Es gibt Leute die haben die Fähigkeit unglaublich schnell über Personen zu urteilen. Manchmal sogar vollkommen richtig, oftmals ein verheerendes Urteil gegenüber der jeweiligen Person. Sie sollten deshalb nie vorschnell urteilen auch wenn es vollkommen okay ist sich über den/die Jeweilige/n Gedenken zu machen. Bei Unklarheiten fragen Sie besser ein weiteres mal nach.

Interpretation tritt leider häufig auf. Allen voran im älteren Semester wenn sich die Person wirklich nicht mehr erinnern kann. Ansonsten sollten Sie ihrem gegenüber nichts an den Kopf werfen was sie nicht gut begründen können.

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Richtiges kommunizieren erlernen – richtige Kommunikation

In der Ausbildung erlernen wir die Kommunikation. Wir halten Referate und können austesten ob wir Personen überzeugen können. Interesse wecken können. Sie zum zuhören animieren können. Als Referent sitzen Sie vor einer Horde wobei Ihnen nur die wenigsten freiwillig zuhören werden. Natürlich können Sie die Fakten kurz und knapp im Sinne “Time is Money” auf den Tisch knallen. Aber kaum jemand ist in der Lage aus einer schnellen Reihe von Fakten zu entscheiden. Dies endet eher in Überforderung.

Versuchen Sie zuerst die Rede einzuüben. Daheim, alleine und laut. Stoppen Sie mit dem Smartphone die Zeit. Anschließend halten Sie die Rede vor dem Spiegel. Achten Sie dabei auf ihre Ausdrucksweise. Verleihen Sie wichtigem mit Händen Ausdruckskraft. Betonen Sie an den richtigen stellen und machen Sie Pausen um den Zuhörern die Möglichkeit zu geben es zu verarbeiten. Auch eine lautere Tonstärke oder ein plötzlicher Satz kann Zuhörer zum animieren auffordern.

Wenn Sie sich bereits sicher fühlen können Sie die Rede in kleinem Kreise trainieren. Manche Personen empfinden es als einfacher vor Bekannten zu reden. Andere, wie ich zum Beispiel, sind Unbekannte Personen viel lieber. Wichtig ist, dass es keine Konsequenzen für Die hat – egal vor wem Sie präsentieren.

Fassen Sie das wichtigste in Kernbotschaften zusammen und geben Sie wenn nötig ein Beispiel an. Die Notwendigkeit ist zum Beispiel ein fragloser oder verwirrter Blick eines Zuhörers oder eine aufkommende Frage. Den meisten Personen können Sie bei einem beschäftigen Gedanken zusehen, sodass Sie ihn erlösen können und Gesagtes in einem praktisches Beispiel präsentieren können.

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