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Ísafjörður auf eigene Faust erkunden

Posted in Island, Reisen

Mit knapp 3000 Einwohnern ist das Dorf Ísafjörður in Island bereits die Hauptstadt der gesamten Region der Westfjorde. Gemeinsam hat man insgesamt knapp 7500 Einwohner. Gelegen ist der schöne Ort inmitten der Fjordlandschaft, umgeben von malerischen Bergen auf einer schmalen Sandbank gelegen. Die Haupteinnahmequelle bilden heute der Tourismus sowie der etwas abgeschwächte Fischfang.

Wenn du nach Ísafjörður reist, solltest du bereits auf der Anfahrt einige kleine Orte und Sehenswürdigkeiten begutachten. Gemeint ist vor allem der donnernde Wasserfall Dynjandi, mit knapp 100 Meter höhe. Er ist breitgefächert und gilt als einer der schönsten Wasserfälle von gesamt Island. Von Ísafjörður gibt es auch noch weitere Touren. So kann auf einer mehrtägigen Tour das Naturschutzgebiet Hornstandir besichtigt werden. Mitgenommen werden muss hier aber die gesamte Verpflegung als auch Zelt und Co. Alternativ geht es in 40 Minuten auf die bekannte Vogelinsel Vidur, mit den Eiderenten, Papageientaucher und Küstenseeschwalben.

Doch auch der Ort selbst hat einige Sehenswürdigkeiten, vor allem für die zahlreichen Kreuzfahrttouristen, welche von Mai bis September die überhand über den Ort nehmen.

Weitere Sehenswürdigkeiten rund um Isafjördur liest du im Artikel ÍSAFJÖRÐUR – DIE PERLE ISLANDS.

Sehenswürdigkeiten in Ísafjörður

Die Region der Westfjorde gilt als überaus kühl, nicht nur im Winter sondern auch im Sommer. Die Durchschnittstemperaturen liegen daher selbst an den warmen Tagen nicht über 10 Grad. Ein Pullover oder eine Windjacke sollten deshalb immer Bestandteil eines Besuchs in der Stadt sein.

Der kleine Ort kann hervorragend zu Fuß erkundet werden. Highlights und Sehenswürdigkeiten des Ortes sind die vielen historischen Wohnhäusern aus Holz, wobei manche bereits im Jahr 1788 erbaut worden sind. Der eigentliche Stadtkern – also das Stadtzentrum – besteht aus fünf Häusern. Diese waren früher Handelsniederlassungen für andere Länder. Das Stadtzentrum wird auch Neðstikaupstaður genannt.

Ein weiteres Highlight der Stadt ist die imposante und markante Kirche im Ort. Über dem Altar wurde hier ein schönes Bild bestehend aus Möwen verewigt. Auf dem Weg durch die Straßen gelangt man nicht nur bei zahlreichen Holzhäusern vorbei, sondern auch einigen Museen. Immer wieder entdeckt man auch das ein oder andere Café sowie Restaurant, welches meist frischen Fisch anbietet. Kulinarisches Highlight ist im Ort sicher die Bäckerei mit dem Oldtimer davor.

Wer durch die Straßen schlendert wird auch am ältesten botanischen Garten von Island vorbeikommen, welcher allerdings nicht mehr als ein kleiner Park ist. Geschäfte verkaufen einige Souvenirs doch es ist im Grunde ruhig im Ort.

Wandern um Ísafjörður

Wer bereits alles besichtigt hat der kann auch rund um Isafjördur wandern. Es gibt zahlreiche Routen, wobei die meisten auf die umliegenden Berge führen. Die Touren starten zentral im Ort und sind zwischen 5 und 14 Kilometer lang. Von oben hat man natürlich einen besonders schönen Ausblick auf den Ort sowie das Fjord.

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