Der Mývatn-See ist kein einzelner Aussichtspunkt, den man während einer Fahrt über Islands Ringstraße kurz fotografiert. Rund um den flachen See liegen Pseudokrater, bizarre Lavaformationen, ein fast kreisrunder Explosionskrater, dampfende Hochtemperaturgebiete und die jungen Lavafelder des Krafla-Vulkansystems.
Gerade diese Vielfalt führt häufig zu einer falschen Planung. Dimmuborgir, Hverfjall, Hverir, Krafla und die Earth Lagoon liegen zwar relativ nahe beieinander, benötigen zusammen aber wesentlich mehr Zeit als eine einfache Runde um einen See vermuten lässt.
Ein vollständiger Tag reicht für die wichtigsten Kontraste. Zwei Tage sind deutlich besser, weil dann nicht jeder Ort auf einen kurzen Fotostopp reduziert werden muss. Wer zusätzlich Dettifoss, Ásbyrgi oder Húsavík besuchen möchte, sollte mindestens drei Tage für Nordostisland reservieren.
Der See selbst umfasst ungefähr 37 Quadratkilometer, ist durchschnittlich nur etwa 2,5 Meter tief und besitzt zahlreiche Buchten, Inseln und kleine Schären. Das flache, nährstoffreiche Gewässer und die angrenzenden Feuchtgebiete bilden ein außergewöhnlich produktives Ökosystem mit einer besonders vielfältigen Wasservogelwelt.
Mývatn auf einen Blick
| Thema | Meine Einschätzung |
|---|---|
| Ideale Aufenthaltsdauer | 2 Tage |
| Minimum | 1 vollständiger Tag |
| Beste Fortbewegung | Mietwagen oder organisierte Rundfahrt |
| Wichtigster Landschaftskontrast | Skútustaðagígar und Hverir |
| Beste Wanderung für den Überblick | Hverfjall |
| Interessanteste Vulkanwanderung | Leirhnjúkur |
| Bestes kurzes Naturerlebnis | Dimmuborgir |
| Ruhigster Spaziergang | Höfði |
| Geothermisches Bad | Earth Lagoon Mývatn |
| Geeignet für | Vulkanlandschaften, Wandern, Fotografie und Vogelbeobachtung |
| Beste Reisezeit | Juni bis September |
| Winter | eindrucksvoll, aber stark wetter- und straßenabhängig |
Meine vier persönlichen Highlights rund um Mývatn
1. Der abrupte Wechsel von Grün zu Schwefelgelb
Der stärkste Moment der Region entsteht für mich beim Wechsel von den grünen Uferlandschaften des Sees über den Pass Námaskarð nach Hverir.
Nur wenige Fahrminuten trennen Vogelgebiete, Wiesen und ruhiges Wasser von einer fast vegetationslosen Fläche mit dampfenden Fumarolen, Schlammtöpfen und gelblich-orangefarbenen Mineralablagerungen. Dieser Kontrast zeigt die Region besser als ein einzelnes berühmtes Fotomotiv.
2. Der Kraterrand des Hverfjall
Vom Parkplatz sieht der Aufstieg kurz und unspektakulär aus. Erst oben wird sichtbar, wie groß der Krater tatsächlich ist und wie unterschiedlich die Landschaften rund um den See angeordnet sind.
Der schwarze Kraterrand, der blaue See, Dimmuborgir und die helleren Geothermalflächen bilden ein zusammenhängendes Panorama. Für mich ist das der beste Ort, um die Geografie der Mývatn-Region zu verstehen.
3. Dimmuborgir jenseits des kürzesten Rundwegs
Viele Besucher sehen nur die ersten Lavaformationen in der Nähe des Eingangs. Interessanter wird Dimmuborgir auf den längeren Wegen, wenn sich die Besucher verteilen und zwischen Lavawänden, Bögen und verwachsenen Formationen immer neue Perspektiven öffnen.
Der kurze Rundgang vermittelt einen Eindruck. Der längere Kirchenrundweg macht aus dem Halt tatsächlich eine kleine Wanderung.
4. Geothermalbad erst nach der Vulkanroute
Die Earth Lagoon würde ich nicht mitten in einen Besichtigungstag legen. Am sinnvollsten wirkt sie nach Hverir oder Krafla, wenn die letzten Wanderungen abgeschlossen sind.
Der Wechsel von kaltem Wind, Schwefelgeruch und dunkler Lava in warmes geothermisches Wasser bildet einen stimmigen Abschluss. Für die weitere Tagesplanung muss danach kein enger Zeitplan mehr eingehalten werden.
Was gehört eigentlich zur Mývatn-Region?
Der Name Mývatn bezeichnet sowohl den See als auch die gesamte besiedelte Umgebung. Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten liegen nicht direkt am Ufer:
- Hverir liegt östlich des Námaskarð-Passes.
- Krafla und Leirhnjúkur liegen noch weiter nördlich beziehungsweise nordöstlich.
- Earth Lagoon Mývatn befindet sich nahe der Ringstraße östlich des Sees.
- Hverfjall liegt zwischen See, Grjótagjá und Dimmuborgir.
- Dettifoss gehört bereits zu einem weiter entfernten Abschnitt des Diamond Circle.
Diese Unterscheidung ist wichtig. Eine Fahrt „um den See“ umfasst nicht automatisch sämtliche vulkanischen Attraktionen.
Skútustaðagígar: die Pseudokrater am Südufer
Die Pseudokrater von Skútustaðagígar entstanden nicht durch klassische Vulkanschlote. Als heiße Lava über wasserreiches Gelände floss, verdampfte das eingeschlossene Wasser explosionsartig. Dabei wurden Kraterformen aufgeworfen, ohne dass aus ihnen Magma aus einem tieferen Förderschlot austrat.
Genau deshalb werden sie als Pseudokrater oder wurzellose Krater bezeichnet. Vergleichbare Formationen sind weltweit selten und gehören zu den charakteristischsten Landschaftsformen rund um Mývatn.
Welche Runde lohnt sich?
Die isländische Umweltbehörde weist zwei einfache Rundwege aus:
- Gígahringur: ungefähr 1,5 Kilometer
- Tjarnarhringur: ungefähr 3,5 Kilometer
Die kürzere Runde führt direkt durch die auffälligsten Krater. Die längere Strecke bindet zusätzlich Teiche und Feuchtgebiete ein und eignet sich besser für Vogelbeobachtung. Besucher müssen auf den markierten Wegen bleiben; Übernachten und Campen sind im Schutzgebiet nicht erlaubt.
Mein bevorzugter Zeitpunkt
Am frühen Morgen wirkt das Gebiet am ruhigsten. Bei niedrigem Sonnenstand zeichnen sich die Kraterränder deutlicher ab, während am Nachmittag viele Ringstraßenreisende gleichzeitig eintreffen.
Für die kurze Runde reichen etwa 30 bis 45 Minuten. Mit längerer Runde, Fotografie und Vogelbeobachtung sollten 60 bis 90 Minuten eingeplant werden.
Höfði: der unterschätzte Spaziergang am See
Höfði ist eine bewaldete Halbinsel am Ostufer des Mývatn. Kleine Wege führen zwischen Birken, Felsen und Aussichtspunkten entlang. Durch die Vegetation wirkt Höfði vollkommen anders als die offenen Pseudokrater und schwarzen Lavafelder.
Von mehreren Punkten reicht der Blick über die Buchten des Sees und zu den ungewöhnlichen Lavaformationen in der Kálfaströnd-Bucht. Der Bereich ist außerdem für seine Vogelwelt bekannt.
Höfði eignet sich besonders für Reisende, die nicht jede Stunde einen möglichst spektakulären Vulkan sehen müssen. Der Spaziergang ist ruhiger, kleinteiliger und stärker vom Zusammenspiel aus Wasser und Vegetation geprägt.
Für einen entspannten Rundgang sind etwa 45 bis 75 Minuten sinnvoll.
Dimmuborgir: Islands dunkle Lavafestung
Dimmuborgir besteht aus hohen Lavawänden, Säulen, Höhlen und natürlichen Bögen. Die Formationen entstanden in einem ehemaligen Lavasee. Dampf stieg durch die noch flüssige Lava auf, kühlte Teile davon ab und stabilisierte einzelne Säulen. Nachdem die flüssigere Lava abgeflossen war, blieben die erstarrten Strukturen zurück.
Der Name bedeutet sinngemäß „dunkle Burgen“. Tatsächlich erinnert das Gelände weniger an ein normales Lavafeld als an die Ruinen einer gewaltigen schwarzen Festung.
Welcher Weg durch Dimmuborgir?
Die Wege unterscheiden sich erheblich:
Kurze Runde:
Ein erster Eindruck in etwa 15 bis 20 Minuten.
Kirkjuhringur beziehungsweise Kirchenrunde:
Ungefähr eine Stunde mit der bekannten Formation Kirkjan, einem höhlenartigen Lavabogen.
Längere Kombinationen:
Mehr Zeit in den ruhigeren Bereichen und mögliche Verbindung in Richtung Hverfjall.
Die kurze Runde eignet sich für einen sehr knappen Tag. Für den eigentlichen Mehrwert würde ich mindestens eine Stunde reservieren.
Mein persönlicher Favorit
Kirkjan ist die bekannteste Formation, aber nicht der einzige interessante Punkt. Die Abschnitte zwischen den Hauptformationen wirken stärker, weil die Wege dort schmaler werden und die Lavawände den Blick begrenzen.
Dimmuborgir sollte deshalb nicht nur als Weg zu einem einzelnen Fotomotiv verstanden werden.
Hverfjall oder Hverfell: der beste Überblick
Hverfjall ist ein großer, fast kreisrunder Explosionskrater östlich des Sees. Der Krater misst ungefähr einen Kilometer im Durchmesser und etwa 140 Meter in der Tiefe. Er entstand vor mehr als 2.500 Jahren bei einer explosiven Wechselwirkung von Magma und Wasser.
Aufstieg vom nordwestlichen Parkplatz
Der gebräuchlichste Aufstieg beginnt am nordwestlichen Parkplatz. Der Weg bis zum Kraterrand ist ungefähr 600 Meter lang und benötigt abhängig von Kondition und Untergrund etwa 10 bis 25 Minuten.
Der vollständige Weg um den Kraterrand ist ungefähr 3,2 Kilometer lang und dauert etwa eine Stunde. Mit Aufstieg, Runde, Fotostopps und Abstieg sollten insgesamt 90 Minuten bis zwei Stunden kalkuliert werden.
Ist Hverfjall leicht?
Bei trockenem Sommerwetter ist der nordwestliche Aufstieg für durchschnittlich fitte Besucher gut machbar. Der Weg ist jedoch steil, ungeschützt und besteht teilweise aus lockerem vulkanischem Material.
Bei starkem Wind, Eis oder Schnee verändert sich die Schwierigkeit deutlich. Die Zufahrtsstraße zum Parkplatz ist im Winter häufig nicht befahrbar. Der südliche Weg in Richtung Dimmuborgir ist wesentlich steiler und anspruchsvoller.
Welche Variante lohnt sich?
- Wenig Zeit: nur zum Kraterrand und zurück.
- Gute Bedingungen: vollständige Kraterrunde.
- Längere Wanderung: Verbindung zwischen Grjótagjá, Hverfjall und Dimmuborgir.
Die offizielle längere Wanderverbindung durch dieses Gebiet benötigt ungefähr zweieinhalb bis vier Stunden.
Grjótagjá: kleine Höhle, aber kein Badeplatz
Grjótagjá ist eine kleine Lavaspalte mit geothermisch erwärmtem Wasser. Die Höhle wurde früher tatsächlich zum Baden genutzt.
Während der Krafla-Eruptionsperiode von 1975 bis 1984 stieg die Wassertemperatur jedoch stark an. Baden ist dort seitdem nicht mehr vorgesehen. Die Höhle sollte deshalb nur kurz besichtigt und nicht als natürliche Badestelle beworben werden.
Der Innenraum ist klein, dunkel und uneben. Bei hohem Besucherandrang entsteht schnell eine Warteschlange, obwohl der eigentliche Blick in die Höhle nur wenige Minuten benötigt.
Grjótagjá eignet sich als kurzer Zwischenstopp zwischen Reykjahlíð, Hverfjall und Dimmuborgir. Eine eigene lange Anfahrt würde ich dafür nicht einplanen.
Hverir und Námafjall: die intensivste Geothermallandschaft
Hverir liegt östlich des Námaskarð-Passes und gehört zu den eindrucksvollsten Hochtemperaturgebieten Nordislands. Fumarolen stoßen heißen Dampf aus, Schlammtöpfe blubbern und Mineralien färben den Boden gelb, orange, grau und rotbraun.
Unter der Oberfläche können Temperaturen von mehr als 200 Grad Celsius erreicht werden. Der Boden ist teilweise dünn, instabil und extrem heiß. Die markierten Wege dürfen deshalb nicht verlassen werden.
Wie viel Zeit benötigt Hverir?
Für die kurze Runde durch das Hauptgebiet reichen ungefähr 30 bis 45 Minuten. Wer zusätzlich den Hang des Námafjall erwandert, benötigt deutlich mehr Zeit und gute Bedingungen.
Der Schwefelgeruch ist intensiv. Empfindliche Besucher sollten trotzdem nicht versuchen, die Wege abzukürzen oder näher an einzelne Schlammtöpfe heranzugehen.
Mein persönlicher Höhepunkt
Am stärksten wirkt Hverir nicht direkt am ersten großen Schlammtopf, sondern beim Blick zurück vom etwas erhöhten Weg. Von dort erkennt man, wie scharf die vegetationslose Geothermalfläche von den umliegenden Bergen und der grüneren Landschaft getrennt ist.
Krafla: Víti und Leirhnjúkur richtig kombinieren
Krafla bezeichnet ein aktives Vulkansystem nordöstlich von Mývatn. Für Besucher sind vor allem zwei Ziele relevant:
- der Víti-Krater,
- die jungen Lavafelder von Leirhnjúkur.
Beide liegen in derselben Region, vermitteln aber vollkommen unterschiedliche Eindrücke.
Víti: der einfache Krafla-Stopp
Víti ist ein ungefähr 300 Meter breiter Explosionskrater mit einem auffällig gefärbten Kratersee. Er entstand 1724 zu Beginn der sogenannten Mývatn-Feuer.
Der Hauptblick ist ohne lange Wanderung erreichbar. Je nach Zustand der Wege können kurze zusätzliche Runden entlang des Kraters unternommen werden.
Víti eignet sich, wenn:
- nur wenig Zeit vorhanden ist,
- das Wetter keine längere Wanderung zulässt,
- bereits Hverfjall bestiegen wurde,
- eine Vulkanlandschaft ohne längeren Fußweg gesucht wird.
Für einen kurzen Aufenthalt reichen ungefähr 30 bis 45 Minuten.
Leirhnjúkur: die stärkere Vulkanwanderung
Leirhnjúkur führt durch dunkle und teilweise farbige Lavafelder der Krafla-Feuer von 1975 bis 1984. Dampfaustritte, Risse und warme Bereiche machen sichtbar, dass das Vulkansystem geologisch weiterhin aktiv ist.
Die übliche Runde benötigt ungefähr eine bis zwei Stunden. Der Untergrund ist uneben, und die Wege können bei Nässe, Schnee oder Eis deutlich schwieriger werden.
Víti oder Leirhnjúkur?
Víti wählen, wenn nur ein kurzer Fotostopp möglich ist.
Leirhnjúkur wählen, wenn die Vulkanlandschaft tatsächlich zu Fuß erlebt werden soll.
Beide kombinieren, wenn mindestens zwei bis drei Stunden für Krafla zur Verfügung stehen.
Mein persönlicher Favorit ist Leirhnjúkur. Víti ist fotogen, während die Lavafelder den stärkeren Eindruck von aktiver und noch junger Geologie vermitteln.
Earth Lagoon Mývatn: der neue Name der Mývatn Nature Baths
Die früheren Mývatn Nature Baths treten inzwischen unter dem Namen Earth Lagoon Mývatn auf. Das geothermische Bad umfasst eine warme Lagune, Heißwasserbereich, Dampfbad und Gastronomie. Die Wassertemperatur liegt laut Betreiber ungefähr zwischen 36 und 40 Grad Celsius.
Der aktuelle Artikel sollte beide Bezeichnungen verwenden:
Earth Lagoon Mývatn, früher Mývatn Nature Baths
Dadurch bleibt der Beitrag sowohl für die neue Marke als auch für weiterhin verbreitete ältere Suchanfragen auffindbar.
Öffnungszeiten und Preise
Die Betreiberseite zeigt saisonal wechselnde Informationen und teilweise unterschiedliche Zeitangaben in einzelnen Seitenbereichen. Konkrete Öffnungszeiten und Eintrittspreise sollten deshalb nicht dauerhaft in den Fließtext geschrieben werden.
Besser ist der Hinweis, die aktuelle Uhrzeit und den Tarif unmittelbar vor dem Besuch über die offizielle Buchungsseite zu kontrollieren.
Wann lohnt sich der Besuch?
Die Earth Lagoon passt am besten:
- nach Hverir und Krafla,
- am Abend eines zweitägigen Aufenthalts,
- bei kaltem oder windigem Wetter,
- als ruhiger Abschluss einer langen Ringstraßenetappe.
Sie ist kein natürlich frei zugänglicher Hot Pot, sondern ein kommerziell betriebenes Geothermalbad.
Vogelwelt und Mückenschwärme
Der Mývatn ist wegen seiner Wasservögel international bedeutend. Das flache, produktive Gewässer bietet besonders vielen Entenarten geeignete Nahrung und Brutgebiete. Das Mývatn-Laxá-Gebiet steht unter Naturschutz und ist als international bedeutsames Feuchtgebiet anerkannt.
Sind die Mücken harmlos?
Der Name Mývatn bedeutet sinngemäß „Mückensee“. Ein großer Teil der auffälligen Schwärme besteht aus Zuckmücken, die nicht stechen. Diese Insekten sind eine zentrale Nahrungsgrundlage für Vögel und Fische.
Die Aussage „Die Mücken sind harmlos und kein Problem“ ist trotzdem zu pauschal. Die Schwärme können massiv sein, in Gesicht und Kleidung gelangen und einen Spaziergang deutlich beeinträchtigen. Im Ökosystem kommen außerdem Kriebelmücken vor.
Im Sommer ist ein leichtes Kopfnetz häufig praktischer als alleiniger Insektenspray. Besonders an windstillen Tagen direkt am Wasser kann es einen erheblichen Unterschied machen.
Vögel sollten nur aus Abstand beobachtet werden. Wege, Brutbereiche und Anweisungen der Ranger müssen respektiert werden.
Die perfekte Mývatn-Route für einen Tag
Ein Tag reicht nur bei frühem Start und klarer Priorisierung. Die folgende Route benötigt ungefähr acht bis zehn Stunden.
Vormittag: See und Lava
- Skútustaðagígar
- kurzer Stopp bei Höfði
- Dimmuborgir
Für die drei Stationen sollten einschließlich Fahrten ungefähr drei bis vier Stunden eingeplant werden.
Mittag
Mittagspause im Bereich Dimmuborgir, Vogar oder Reykjahlíð.
Nachmittag: Geothermie und Vulkan
- Hverir
- Víti oder Leirhnjúkur
- Earth Lagoon Mývatn
Hverfjall würde ich an diesem Tag nur zusätzlich einbauen, wenn Dimmuborgir oder Höfði deutlich verkürzt werden. Hverfjall, Leirhnjúkur und eine lange Dimmuborgir-Runde gemeinsam machen den Tag unnötig wanderintensiv.
Mývatn in zwei Tagen
Zwei Tage ergeben die deutlich bessere Reise.
Tag 1: der See
- Skútustaðagígar
- Höfði
- Dimmuborgir
- Grjótagjá
- Hverfjall bei guten Bedingungen
Dieser Tag verbindet Uferlandschaft, Lavaformationen und den besten Panoramablick.
Tag 2: die aktive Vulkanregion
- Hverir
- Víti
- Leirhnjúkur
- Earth Lagoon Mývatn
Durch diese Aufteilung bleibt für Leirhnjúkur tatsächlich Zeit, und das Bad muss nicht zwischen mehrere Sehenswürdigkeiten gepresst werden.
Mývatn in drei Tagen
Am dritten Tag sollte nicht noch einmal um den See gefahren werden. Sinnvoller ist eine Erweiterung des Diamond Circle.
Variante 1: Dettifoss und Ásbyrgi
- Dettifoss
- Hljóðaklettar oder weitere Stopps im Jökulsárgljúfur
- Ásbyrgi
Straßenverhältnisse und saisonale Zugänge müssen aktuell geprüft werden.
Variante 2: Húsavík
- Fahrt nach Húsavík
- Hafen und Ortsrundgang
- Walbeobachtung bei passenden Bedingungen
- Rückfahrt über weitere Diamond-Circle-Stopps
Variante 3: Goðafoss und Akureyri
- Goðafoss
- Weiterfahrt nach Akureyri
- Stadtrundgang
- Übernachtung oder Rückfahrt
Für die Stadtplanung bestehen bereits die Beiträge Akureyri – die Stadt im Norden Islands und Akureyri auf eigene Faust.
Dettifoss und Goðafoss nicht als direkte Mývatn-Sehenswürdigkeiten behandeln
Der bisherige Artikel führt beide Wasserfälle in einer gemeinsamen Liste mit Hverfjall und Dimmuborgir. Das vermittelt eine falsche räumliche Nähe.
Goðafoss liegt westlich von Mývatn auf der Strecke Richtung Akureyri. Dettifoss liegt nordöstlich beziehungsweise östlich des Sees und wird je nach Zufahrt über andere Straßen erreicht.
Beide Wasserfälle lassen sich mit Mývatn kombinieren, benötigen aber eigene Fahrzeit. Sie gehören in einen Abschnitt über weiterführende Routen und nicht in die Kernliste „Sehenswürdigkeiten am See“.
Mývatn als Ausflug ab Akureyri
Mývatn liegt ungefähr 85 bis 90 Kilometer östlich von Akureyri. Die reine Fahrt benötigt bei guten Bedingungen ungefähr eine Stunde bis eineinhalb Stunden pro Richtung.
Für Kreuzfahrtgäste
Ein Tagesausflug ab Akureyri sollte auf vier bis fünf Kernpunkte begrenzt werden:
- Goðafoss auf der Hin- oder Rückfahrt
- Skútustaðagígar oder Dimmuborgir
- Hverir
- kurzer Krafla-Stopp oder Earth Lagoon
- rechtzeitige Rückfahrt nach Akureyri
Hverfjall, Leirhnjúkur, längere Wanderungen und ein ausgedehnter Badbesuch passen nicht gleichzeitig in einen normalen Kreuzfahrttag.
Bei kurzer Liegezeit ist ein organisierter Ausflug oder privater Fahrer sinnvoller als eine Planung mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Anreise und Fortbewegung
Ab Akureyri
Über die Ringstraße führt die Route über Goðafoss nach Mývatn. Bei guten Bedingungen ist dies die einfachste Anfahrt.
Ab Reykjavík
Die Strecke beträgt ungefähr 470 Kilometer und benötigt ohne längere Stopps etwa sechs Stunden. Mývatn ist daher kein sinnvoller Tagesausflug ab Reykjavík.
Für Aufenthalte in der Hauptstadt besteht der ergänzende Beitrag Reykjavík Sehenswürdigkeiten und Stadtroute.
Ab Egilsstaðir
Die Fahrt führt über die Ringstraße durch den Nordosten. Der Betreiber der Earth Lagoon nennt ungefähr 164 Kilometer beziehungsweise rund zwei Stunden. Wetter und Straßenzustand können die Fahrzeit erheblich verlängern.
Ohne Mietwagen
Ein Aufenthalt ohne Auto ist möglich, aber für die verstreuten Sehenswürdigkeiten unpraktisch. Linienverbindungen erschließen nicht automatisch Hverir, Dimmuborgir, Hverfjall, Krafla und die südlichen Pseudokrater in einer sinnvollen Tagesfolge.
Geeigneter sind:
- geführte Tour ab Akureyri,
- private Rundfahrt,
- mehrtägige Ringstraßentour,
- einzelne organisierte Wander- oder Vulkanangebote.
Wo sollte man am Mývatn übernachten?
Statt einzelne Hotels pauschal zu empfehlen, sollte die Unterkunft nach Lage gewählt werden.
Reykjahlíð
Geeignet für:
- Restaurants und Grundversorgung,
- Earth Lagoon,
- Hverir und Krafla,
- Weiterfahrt auf der Ringstraße.
Der Ort liegt besonders praktisch für die östliche Vulkanregion.
Vogar und Ostufer
Geeignet für:
- Hverfjall,
- Grjótagjá,
- Dimmuborgir,
- kurze Wege zu mehreren Hauptattraktionen.
Diese Lage ist für einen aktiven zweitägigen Aufenthalt besonders ausgewogen.
Skútustaðir und Südufer
Geeignet für:
- ruhige Umgebung,
- Pseudokrater,
- Vogelbeobachtung,
- Weiterfahrt Richtung Goðafoss oder Akureyri.
Für Krafla und Hverir entstehen längere Wege.
Außerhalb der unmittelbaren Seeregion
Unterkünfte in Laugar oder anderen Orten können günstiger sein, erhöhen aber die tägliche Fahrzeit. Der Preisvorteil sollte gegen zusätzliche Kilometer und Kraftstoffkosten gerechnet werden.
Was sollte man am Mývatn essen?
Der bisherige Artikel nennt allgemein Fisch und geräuchertes Lamm. Spezifischer für die Region sind:
Hverabrauð
Das dunkle Roggenbrot wird traditionell mithilfe geothermischer Wärme im Boden gebacken. Durch die lange Garzeit erhält es eine dichte Konsistenz und eine deutlich süßliche Note.
Geräucherte Mývatn-Forelle
Geräucherte Forelle wird häufig gemeinsam mit Hverabrauð serviert und gehört zu den charakteristischsten Kombinationen der Region.
Lamm und regionale Milchprodukte
Mehrere Betriebe rund um den See arbeiten mit regionalem Lamm, Milchprodukten und Fisch. Statt ein einzelnes Restaurant zum „absoluten Muss“ zu erklären, sollte gezielt nach lokalen Gerichten und nachvollziehbarer Herkunft gesucht werden.
Mein bevorzugter regionaler Snack wäre Hverabrauð mit geräucherter Forelle. Er ist spezifischer für Mývatn als ein beliebiges internationales Mittagsgericht.
Beste Reisezeit für Mývatn
Juni
Geeignet für:
- lange helle Tage,
- Vogelbeobachtung,
- Wanderungen,
- Ringstraßenreisen.
Insekten können bereits deutlich auftreten.
Juli und August
Geeignet für:
- größtmögliche Zugänglichkeit,
- lange Wanderungen,
- Krafla und Hverfjall,
- vollständiges touristisches Angebot.
Nachteile:
- stärkster Besucherandrang,
- hohe Unterkunftspreise,
- intensive Mückenschwärme,
- volle Parkplätze an bekannten Stopps.
September
Für mich die ausgewogenste Reisezeit:
- geringerer Andrang,
- weiterhin gute Chancen auf befahrbare Straßen,
- erste dunklere Nächte,
- häufig gute Wanderbedingungen.
Wetterumschwünge werden jedoch wahrscheinlicher.
Oktober bis April
Der Winter verändert die Region vollständig. Schnee, Dampf und Nordlichter können außergewöhnliche Bilder erzeugen. Gleichzeitig sind Zufahrten, Wanderwege und Sichtverhältnisse nicht zuverlässig.
Die Zufahrt zum Hverfjall-Parkplatz ist im Winter häufig unpassierbar. Schnee kann außerdem tiefe Spalten in Lavafeldern verdecken. Aktuelle Straßeninformationen müssen über die isländische Verkehrsbehörde geprüft werden.
Praktische Ausrüstung
Für einen Sommertag rund um Mývatn sind sinnvoll:
- wasserdichte Außenschicht,
- warme Zwischenschicht,
- feste Schuhe,
- Trinkwasser,
- Sonnen- und Windschutz,
- Kopfnetz gegen Mücken,
- Offline-Karte,
- Powerbank.
Für Hverfjall und Leirhnjúkur reichen normale Stadtschuhe nicht. Der lose vulkanische Untergrund und mögliche Nässe verlangen Schuhe mit gutem Profil.
Häufige Fehler am Mývatn-See
Alles an einem Tag einplanen
Skútustaðagígar, Höfði, Dimmuborgir, Hverfjall, Grjótagjá, Hverir, Víti, Leirhnjúkur und Earth Lagoon ergeben keinen entspannten Tagesplan.
Den See nur fotografieren
Der eigentliche Wert liegt in den unterschiedlichen Landschaften und kurzen Wanderungen. Eine reine Autorrunde bleibt oberflächlich.
In Grjótagjá baden wollen
Die Höhle ist keine öffentliche Badestelle.
Hverir abseits der Wege erkunden
Der Boden kann dünn und extrem heiß sein. Markierungen sind Sicherheitsgrenzen und keine unverbindliche Empfehlung.
Hverfjall ohne Windprüfung besteigen
Der Kraterrand ist vollständig exponiert. Starker Wind verändert einen kurzen Aufstieg erheblich.
Dettifoss zusätzlich in einen vollen Seetag pressen
Der Wasserfall benötigt eine eigene Fahrstrecke und sollte Teil eines erweiterten Diamond-Circle-Tages sein.
Die Mückenschwärme unterschätzen
Die meisten sichtbaren Zuckmücken stechen nicht. Große Schwärme können einen längeren Aufenthalt trotzdem unangenehm machen.
Aktuelle Straßenlage ignorieren
Besonders außerhalb des Sommers können Zufahrten unpassierbar oder nur eingeschränkt befahrbar sein.
Häufige Fragen zum Mývatn-See
Wie viele Tage braucht man für Mývatn?
Ein voller Tag reicht für eine Auswahl der wichtigsten Orte. Zwei Tage sind ideal für See, Dimmuborgir, Hverfjall, Hverir, Krafla und Earth Lagoon.
Kann man um den Mývatn-See fahren?
Ja. Die Straßen erschließen große Teile des Ufers. Die wichtigsten Vulkanziele liegen jedoch teilweise außerhalb der eigentlichen Seerunde.
Kann man im Mývatn baden?
Baden direkt im See ist nicht die übliche Besucheraktivität. Für geothermisches Baden eignet sich die Earth Lagoon Mývatn.
Kann man in Grjótagjá baden?
Nein. Die Höhle wurde früher als Badeplatz genutzt, ist dafür heute jedoch nicht vorgesehen.
Wie lange dauert die Hverfjall-Wanderung?
Der nordwestliche Aufstieg dauert ungefähr 10 bis 25 Minuten. Für die vollständige Kraterrunde einschließlich Auf- und Abstieg sollten etwa 90 Minuten bis zwei Stunden eingeplant werden.
Ist Dimmuborgir kostenlos zugänglich?
Zugang, Parkregelungen und mögliche Gebühren können sich ändern. Vor Ort müssen aktuelle Beschilderung und die in Island verwendeten Park-Apps beachtet werden. Die Region verweist unter anderem auf Parka und EasyPark.
Sind die Mücken am Mývatn gefährlich?
Die großen Zuckmückenschwärme stechen überwiegend nicht, können aber erheblich stören. Ein Kopfnetz ist an windstillen Sommertagen sinnvoll.
Lohnt sich Krafla zusätzlich zu Hverir?
Ja. Hverir zeigt vor allem Fumarolen und Schlammtöpfe. Krafla bietet mit Víti und Leirhnjúkur Krater- und Lavaformationen. Beide Gebiete ergänzen sich.
Ist Mývatn im Winter erreichbar?
Die Ringstraße bleibt ein wichtiger Verkehrsweg, einzelne Zufahrten und Wanderwege können jedoch unpassierbar sein. Straßen- und Wetterinformationen müssen täglich geprüft werden.
Ist Mývatn ein Tagesausflug ab Reykjavík?
Nein. Die einfache Strecke beträgt ungefähr 470 Kilometer. Mývatn sollte Teil einer Nordisland- oder Ringstraßenreise sein.
Fazit: Mývatn braucht Zeit für seine Kontraste
Der Mývatn-See ist nicht wegen einer einzigen Attraktion besonders. Seine Stärke liegt in der unmittelbaren Nähe vollkommen unterschiedlicher Landschaften.
Am Südufer liegen grüne Pseudokrater und vogelreiche Feuchtgebiete. Dimmuborgir zeigt erstarrte Lavaarchitektur. Hverfjall bietet den Überblick über die Region. Hinter dem Námaskarð-Pass beginnt mit Hverir eine vegetationslose Geothermallandschaft. Wenige Kilometer weiter führen die Wege durch die jungen Lavafelder von Krafla.
Ein einziger Tag vermittelt diese Kontraste nur in verdichteter Form. Zwei Tage ermöglichen eine klare Trennung zwischen See- und Vulkanroute und ergeben den wesentlich stärkeren Aufenthalt.
Mein bevorzugter Ablauf beginnt früh bei den Skútustaðagígar, führt über Höfði und Dimmuborgir zum Hverfjall und widmet den zweiten Tag vollständig Hverir, Víti, Leirhnjúkur und der Earth Lagoon.
Weitere passende Island-Beiträge:
- Djúpivogur auf eigene Faust erkunden
- Akureyri – die Stadt im Norden Islands
- Akureyri auf eigene Faust
- Reykjavík Sehenswürdigkeiten und Stadtroute
- Ísafjörður auf eigene Faust
FAQ Mývatn-See
Wie komme ich zum Mývatn-See?
Der Mývatn-See liegt im Nordosten Islands, etwa eine Stunde Fahrt von Akureyri entfernt. Es gibt regelmäßige Busverbindungen von Akureyri und Reykjavik, und viele organisierte Touren beinhalten einen Besuch des Sees.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch am Mývatn-See?
Jede Jahreszeit hat ihre eigenen Reize am Mývatn-See. Im Sommer kannst du die Mitternachtssonne und die lebendige Tierwelt genießen, während der Winter die Möglichkeit bietet, die Nordlichter zu sehen.
Was sollte ich am Mývatn-See nicht verpassen?
Einige der Highlights des Mývatn-Sees sind das Lava-Labyrinth Dimmuborgir, der Vulkankrater Hverfjall, die heißen Quellen von Mývatn und die beeindruckende Vogelwelt. Ein Ausflug zu den nahegelegenen Wasserfällen Dettifoss und Godafoss ist ebenfalls sehr empfehlenswert.
Kann ich am Mývatn-See baden?
Ja, die Mývatn Nature Baths sind ein beliebtes Ziel für Besucher. Diese natürlichen heißen Quellen sind ähnlich wie die Blaue Lagune, aber weniger überfüllt und sie bieten eine fantastische Aussicht auf die umliegende Landschaft.
Was kann ich in der Umgebung von Mývatn unternehmen?
In der Umgebung von Mývatn gibt es viele Möglichkeiten für Tagesausflüge. Du kannst die farbenfrohe geothermische Landschaft von Namafjall erkunden, die beeindruckenden Wasserfälle Dettifoss und Godafoss besuchen oder eine Tour durch die außergewöhnlichen Lavafelder unternehmen.
Welche Vogelarten kann ich am Mývatn-See beobachten?
Mývatn ist bekannt für seine reiche Vogelwelt. Hier kannst du eine Vielzahl von Arten beobachten, darunter Enten, Schwäne, Säger und viele andere. Der See ist besonders wichtig als Brutgebiet für Wasservögel.
Sind die Mücken am Mývatn-See ein Problem?
Obwohl der See seinen Namen von den Mücken hat („Mývatn“ bedeutet „Mückensee“ auf Isländisch), sind sie in der Regel kein großes Problem für Besucher. Die Mücken sind harmlos und stechen nicht, und sie sind meist nur in den Sommermonaten in großer Zahl vorhanden.
Was sollte man in der Region Mývatn essen?
Probiere lokale Spezialitäten wie frischen Fisch und „Hangikjöt“ (geräuchertes Lamm). Besuche das Vogafjós Cowshed Café für eine authentische isländische Mahlzeit.
Welche Unterkunftsmöglichkeiten gibt es in Mývatn?
Es gibt eine Vielzahl von Unterkünften, darunter Hotels wie das Hotel Laxá, das Fosshotel Mývatn und das Sel-Hotel Mývatn sowie gemütliche Gästehäuser und Campingplätze.
Welche Sehenswürdigkeiten gibt es rund um den Mývatn-See?
Wichtige Sehenswürdigkeiten sind Hverfjall, Dimmuborgir, die Mývatn Nature Baths, die Wasserfälle Dettifoss und Godafoss sowie das geothermale Gebiet Namafjall.
Wie erreicht man den Mývatn-See am besten?
Der Mývatn-See ist am besten mit dem Auto von Akureyri aus zu erreichen. Es gibt auch Busverbindungen, aber ein Mietwagen bietet die größte Flexibilität.
Weitere isländische Beiträge
In dieser Sektion findest du weitere Beiträge über die landschaftlich einzigartige Insel Island.
- Mývatn-See in Island: Sehenswürdigkeiten, Routen und ehrliche Tipps
Der Mývatn-See ist kein einzelner Aussichtspunkt, den man während einer Fahrt über Islands Ringstraße kurz fotografiert. Rund um den flachen See liegen Pseudokrater, bizarre Lavaformationen, ein fast kreisrunder Explosionskrater, dampfende Hochtemperaturgebiete und die jungen Lavafelder des Krafla-Vulkansystems. Gerade diese Vielfalt führt häufig zu einer falschen Planung. Dimmuborgir, Hverfjall, Hverir, Krafla und die Earth Lagoon liegen … Weiterlesen - Ísafjörður auf eigene Faust: Sehenswürdigkeiten, Kreuzfahrthafen und die besten Ausflüge
Ísafjörður ist kein Reiseziel für eine lange Liste monumentaler Bauwerke. Der Reiz liegt in der ungewöhnlichen Lage: Eine kompakte Stadt steht auf einer schmalen Landzunge im Skutulsfjörður, während unmittelbar dahinter nahezu waagerecht abgeschnittene Berge aus dem Wasser aufsteigen. Mit ungefähr 2.600 bis 2.700 Einwohnern ist Ísafjörður die größte Siedlung der Westfjorde. Die gesamte Gemeinde Ísafjarðarbær, … Weiterlesen - Reykjavík Sehenswürdigkeiten: Die besten Orte und meine perfekte Stadtroute
Reykjavík wirkt auf den ersten Blick weniger spektakulär als Islands Wasserfälle, Gletscher und Vulkanlandschaften. Die Hauptstadt besitzt keine monumental erhaltene Altstadt und nur wenige klassische historische Bauwerke. Ihre Stärke liegt in einer anderen Kombination: farbige Wohnhäuser, moderne Architektur, eine offene Küste, kleine Museen, geothermische Schwimmbäder und eine erstaunlich kompakte Innenstadt. Viele Reisende behandeln Reykjavík nur … Weiterlesen - Djúpivogur auf eigene Faust: Rundgang ab Hafen und ehrliche Tipps
Djúpivogur ist kein Hafen, an dem eine lange Liste weltberühmter Sehenswürdigkeiten abgearbeitet werden muss. Die Stärke des kleinen Ortes liegt in seiner Lage: ein geschützter Hafen, niedrige Häuser, die Berge des Berufjörður und der markante Búlandstindur bilden eine ruhige Landschaft, die sich am besten zu Fuß erkunden lässt. Das ist besonders für Kreuzfahrtgäste relevant. Ein … Weiterlesen - Ísafjörður auf eigene Faust: Kreuzfahrthafen, Rundgang und Ausflüge
Ísafjörður liegt auf einer schmalen Landzunge zwischen Hafen, Fjord und steilen Bergen. Für Kreuzfahrtgäste ist diese Lage besonders praktisch: Vom Hafen ist es nur ein kurzer Weg in das kompakte Zentrum. Historische Holzhäuser, das Westfjords Heritage Museum, Cafés und mehrere ausgeschilderte Spazierwege lassen sich ohne Reisebus erkunden. Der offizielle Hafen bezeichnet den Weg vom Anleger … Weiterlesen
Hinweis: Alle Angaben wurden sorgfältig und nach bestem Wissen recherchiert. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität wird keine Gewähr übernommen. Termine, Preise, Leistungen, Teilnahmebedingungen, Öffnungszeiten, Verfügbarkeiten, gesetzliche Regelungen und sonstige Rahmenbedingungen können sich jederzeit kurzfristig ändern. Dieser Beitrag stellt keine individuelle Rechts-, Finanz-, Steuer-, Gesundheits- oder sonstige Fachberatung dar. Änderungen sind jederzeit möglich; maßgeblich sind die aktuellen Angaben des jeweiligen Anbieters oder Veranstalters. Eine Haftung wird ausgeschlossen.