Ísafjörður – die Perle Islands

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Ísafjörður gilt als kleine Gemeinde mit knapp 3000 Einwohner und liegt im Nordwesten von Island mitten in der wunderschönen Fjordlandschaft der Westfjorde von Island. Die Gemeinde gilt dabei sogar als größte in dieser Westregion des Inselstaats, mit lediglich 7500 Einwohnern im gesamten Gebiet. Ísafjörður liegt dabei im Fjord Skutulsfjörður und wird durch steile Berge (dem Eyrarfjall und den Kirkjuibolsfjall) eingerahmt. Haupteinnahmequelle dieser Region ist der Fischfang aber auch immer mehr der Tourismus. Besonders beliebt ist dabei die Vogelinsel Vidur und der Dynjandi Wasserfall.

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Die Stadt in den Westfjorden war früher einer der größten Standorte für die Shrimps Fischerei in Island. Auch heute gilt der Ort noch als wichtiger Punkt für die Fischindustrie. Der älteste Teil liegt dabei auf einer Sandzunge, welche jährlich aufgeschüttet werden muss um nicht im Meer zu versinken. Heutzutage ist auch der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle der Region. Insgesamt leben auf den gesamten Westfjorden lediglich rund 8000 Menschen.

Die Westfjorde gelten als die kühlste Region von Island, wobei neben den Wintern auch die Sommer überwiegend kühl sind. Die Durchschnittstemperatur im Sommer gehen kaum über 10 Grad hinaus.

Sehenswürdigkeiten in Ísafjörður

Leider gibt es im Ort keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten. Highlight ist etwa ein fünf Meter großer gelb-roter Leuchtturm aus dem Jahr 1902. Außerdem gibt es im Ort viele historische Wohnhäuser, welche heutzutage auch als Shops oder Restaurants benützt werden. Eines der ältesten Gebäude wurde etwa im Jahr 1788 erbaut und wird derzeit als Restaurant benützt. Ein weiters Highlight ist die markante Kirche mit einem schönen Bild aus Möwen über dem Altar. Die Altstadt und das innerste besteht aus 5 Häusern und nennt sich Neðstikaupstaður, ein Siedlungskern aus früheren Handelsniederlassungen.

Der kleine Ort kann hervorragend zu Fuß erkundet werden. Erkundet werden können zahlreiche alte Holzhäuser, Museen sowie sogar der älteste botanische Garten Islands (ein kleiner Park). Natürlich gibt es auch ein paar Geschäfte und Gastronomie. Besonders beliebt ist die Alte Bäckerei – gefunden werden kann jene mit dem Oldtimern vor der Türe.

Alternativ gibt es auch Wanderrouten, welche im Ort starten und zwischen 5 und 14 Kilometer lang sind. Diese führen meist auf die umliegenden Berge und bieten einen schönen Ausblick auf das Fjord.

Sehenswürdigkeiten außerhalb von Ísafjörður

Die Westfjorde in Island bieten eines: Landschaft. Aus diesem Grund wirst du dort großartige Wasserfälle, schöne Berge und malerische Fjorde zu Gesicht bekommen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten außerhalb von Isafjördur gehören:

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  • Vogelinsel Vidur, kleine malerische Insel mit Eiderenten, Papageientaucher und Küstenseeschwalben im Fjord Ísafjarðardjúp
  • Naturschutzgebiets Hornstandir
  • Dynjandi Wasserfall, ein fast 100 Meter hoher Wasserfall, welcher als einer der schönsten und imposantesten von Island gilt

Naturschutzgebiets Hornstandir

Im Sommer verkehren wöchentlich Fähren zum unbewohnten Wildnisgebiet des Naturschutzgebiets auf der Halbinsel Hornstandir. Hier herrscht eine spektakuläre Aussicht über die Westfjorde und die Regionen. Beachte, dass für das Trekking dort 3-5 Tage eingeplant werden sollten. Die Region ist außerdem sehr anfällig für Winde und äußerst kühl. Außerdem gibt es dort keine Gebäude, Geschäfte oder Märkte, sodass alles selbst mitgenommen werden muss.

Vogelinsel Vidur

Im Fjord Ísafjarðardjúp liegt die kleine Vogelinsel Vidur, welche per Schnellboot in etwa 45 Minuten erreicht werden kann. Die Insel ist ein beliebter Brutplatz für Küstenseeschwalben, den bunten Papageientaucher sowie Eiderenten. Die Daunen der Ernten sind übrigens ein beliebter Exportartikel Islands. Auf der Insel befindet sich außerdem die einzig erhaltende Windmühle von ganz Island.

Dynjandi Wasserfall

Das beliebteste Ziel vieler Besucher der Westfjorde ist der breit gefächerte und imposante Dynjandi („Donnernder“) Wasserfall. Mit beinahe 100 Meter gilt er auch als einer der imposantesten Wasserfälle von gesamt Island. Vom Parkplatz muss allerdings noch ein Stück gewandert werden, damit der Wasserfall erreicht werden kann.

Flateyri

Ebenso wie Ísafjörður liegt auch das kleine Dorf Flateyri auf einer Sandbank. Die paar hundert Einwohner leben hier vom Fischfang sowie etwas vom Tourismus.

Kreuzfahrt nach Ísafjörður

Neben den beiden Destinationen Akureyri und Reykjavik ist auch der Ort Ísafjörður fester Bestandteil vieler Island Kreuzfahrten. Besonders ist die Region aufgrund der Westfjord Gegend. Etwa 50-70 Schiffe legen damit jährlich in dem kleinen Ort zwischen Mai und September an. Der Hafen ist zentral gelegen und es gibt zwei Piers, welche sich direkt gegenüber befinden. Sollten größere Schiffe oder mehr als zwei Schiffe kommen, so kann auch geankert werden und die Passagiere müssen Tendern.

Beachte, dass die Stadt selbst nicht viel zu bieten hat, sodass du auf einen Ausflug mit dem Schiff oder einen privaten Ausflug angewiesen bist. Taxis gibt es in dieser Region kaum und die Anfahrtszeiten sind oftmals lang, sodass auch die Wartezeiten dementsprechend sind. Auch Mietwagen gibt es nicht im hohen Ausmaß. Aus diesem Grund wird hier ein im voraus gebuchter Ausflug oder eine Exkursion mit dem Schiff empfohlen.

Der Hafen wird meist für Exkursionen zum Wasserfall Dynjandi benutzt, welcher allerdings eine längere Anfahrtszeit benötigt. Nicht verpasst werden sollte außerdem die Einfahrt in das atemberaubende Fjord.

Microsoft Flight Simulator

Bekannt geworden ist im Flugsimulator von Microsoft der Flughafen Ísafjörður, welcher als Landing Challange verfügbar ist. Daneben gibt es natürlich auch noch den Island Bush Trip, welcher rund um die Insel führt und die wichtigsten Punkte, Orte und Gletscher erkundet.

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1 Response

  1. 17. Mai 2022

    […] You can read more sights around Isafjördur in the article ÍSAFJÖRÐUR – THE PEARL OF ISLANDS. […]